Obwohl in der dritten Runde allmählich etwa gleich starke Gegner aufeinandertrafen, wurde hart gekämpft, die Remisquote lag bei nur 25%. An den ersten fünf Brettern, alle mit 2 Punkten gestartet, gab es nur ein Unentschieden, u.a. kam Titelverteidiger Joachim Knaak (Dresden- Leuben) am Spitzenbrett gegen Jahja Eskadary (SV Lok Dresden) unter die Räder.
Nach dem harten Kampf am Vortag war die vierte Runde überwiegend friedfertig. Die vielleicht etwas ausgelaugten Spieler in der Spitzengruppe hatten Respekt voreinander und einigten sich bis auf Kurt Fassmann (TuS Mehlmeisel), welcher gegen Dr. Reiner Kempe (SV Lok Dresden) mit Schwarz gewann und damit auch 3,5 Punkte auf seinem Konto hat, jeweils auf unentschieden. Dabei zeigte sich teilweise eine gründliche Vorbereitung der Spieler auf Ihre Gegner – die zeitige Veröffentlichung der Auslosung im Turniersaal und im Internet wird genutzt. Das Feld hatte damit die Chance, an die führende Vierergruppe um Hans-Rudolf Kreutzkamp (SK Eimsbuettel), Rainer Siegmund (Dresden-Striesen), Jahja Eskandary (SV Lok Dresden) und Peter Kahn (Siebenlehner SV) mit 3,5 Punkten heranzukommen. Wahre Leckerbissen der Endspieleführung konnte man in den Partien von Vilorij Bisse (SV Lok Dresden), der Karl-Heinz Bondick (USC Magdeburg) bedrängte bis gar nichts mehr möglich war und Hanns Schießl (ASP Hoyerswerda) gegen Frank Hänig (Fortschritt Pirna), bei welcher die Pattfallen (wohl unbewußt) ausgelegt wurden und in die auch getreten wurde, welche jedoch zur Freude der Kiebitze nicht auslöst…
Die Partien können neuerdings nach Aufnahme durch das Bulletin-Team spätesten am nächsten Tag auch im Netz nachgespielt werden.
Bei den Damen führt Elisaweta Kanibalotzka (Senioren Dresden) vor Marianne Hartlaub (Klingenberg/Main), die heute ihren ersten Sieg gegen das Urgestein der Sächsischen Einzelmeisterschaften im Hinblick auf Anzahl der Teilnahmen, Herbert Weiß (SK Heidenau) einfahren konnte.
