Archiv des Monats: August 2013

Ausschreibung der 20. Offene Familienmeisterschaft Sachsen im Schach 2013

1. Veranstalter:

Schachverband Sachsen e. V.

2. Ausrichter:

ZMDI Schachfestival Dresden e.V.

3. Turnierleiter:

Uwe Lehmann

4. Teilnehmer:

Mannschaften bestehend aus zwei Spielern, die wie folgt miteinander verwandt sein müssen: Ehepaare; Geschwister; Vater/Mutter mit Sohn/Tochter; Opa/Oma mit Enkel/Enkelin; Onkel/Tante mit Neffe/Nichte; Cousin/Cousine mit Cousin/Cousine; Schwiegervater/-mutter mit Schwiegersohn/-tochter; Schwager/Schwägerin mit Schwager/Schwägerin

Die Brettbesetzung (1. und 2. Brett und ggf. Eratzspieler) ist

vorher verbindlich festzulegen.

5. Spielmodus:

7 Runden Schweizer System; 15 Minuten je Partie und Spieler + 2’’ je Zug

Die zuerst genannte Mannschaft hat am 1. Brett schwarz.

6. Zeitplan:

Sonnabend, 26. Oktober 2013, 15.30 bis 20 Uhr (Siegerehrung)

7. Ort:

RAMADA-Hotel Dresden, Wilhelm-Franke-Straße 90,01219 Dresden

8. Auszeichnung:

Der Sieger ist„Meister-Schachfamilie 2013 von Sachsen“sind

– die „Spielstärkste Familie“

– die „Beste Familie“

– die „Spielstärkste Kombination“ mit einem Kind bzw. Jugendlichen U 18

– die „Spielstärkste Kombination“ mit zwei Kindern bzw. Jugendlichen U 18

– die „Spielstärkste Großfamilie“ zwei Familien, die miteinander verwandt sind

Weitere Sonderwertungen der spielstärksten Teams nach den Verwandtschaftsgraden.

9. Wertung:

„Spielstärkste Familie“ ist die Mannschaft, welche die meisten Mannschaftspunkte erzielt.

Mannschaftspunkte werden vergeben

– für 2 oder 1,5 Brettpunkte 2 Punkte

– für 1 Brettpunkt 1 Punkt

– für 0,5 oder 0 Brettpunkte 0 Punkte

„Beste Familie“ ist die Mannschaft, welche die meisten Brettpunkte erzielt. Für diese Wertung gibt es vor

Turnierbeginn Vorgabepunkte, die nach Alter und DWZ gemäß Dresdner Tabelle ermittelt werden.

Bei Punktgleichheit entscheiden

– in der Wertung „Spielstärkste Familie“

a) die Brettpunkte

b) die Buchholzwertung

– in der Wertung „Beste Familie“ das niedrigste Durchschnittsalter

10. Startgebühr:

pro Teilnehmer 10,00 €, Kinder und Jugendliche U 18: 5,00 €

11. Anmeldung:

schriftlich unter Angabe von Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum, DWZ, Verein und Verwandtschaftsverhältnis

an den Turnierleiter Uwe Lehmann, Siedlung 6, 01612 Nünchritz OT Neuseußlitz; E-Mail: schach-mattlehmann@web.de

Persönliche Registrierung im Turniersaal am 26.10. bis 15 Uhr.

12. Quartiere:

Durch den Verein ZMDI Schachfestival e.V. werden entsprechend dem geäußerten Quartierwunsch Einzel- oder Doppelzimmer zum Schach-Sonder-Tarif im 4-Sterne-RAMADA-Hotel Dresden reserviert.

Die Quartierkosten betragen:

Doppelzimmer Ü/F ab 78,00 €/Person

Einzelzimmer Ü/F ab 59,00 €/Person

Kontakt: info@schachfestival.de oder Tel.: 0351 4161629

Die Bezahlung der Hotelkosten erfolgt durch die Teilnehmer am Abreisetag direkt an der Hotelrezeption.

13. Hinweis:

Für alle Teilnehmer und Begleitpersonen werden während der 1st World Chess Championship for Disabled

(1. Weltmeisterschaft im Schach für Menschen mit Behinderung) und der 21. Sächsischen Senioren Einzelmeisterschaft vom 21.10. bis 29.10. 2013 Rahmenveranstaltungen angeboten.

Die Sächsische Familienmeisterschaft kann also auch gleichzeitig als Familienurlaub genutzt werden. Bitte informieren Sie sich unter www.schachfestival.de

 

Interview mit drei Damen im Königsspiel

filizannamariaAm Nachmittag des 17. August 2013 fanden sich Maria Schöne, Filiz Osmanodja und Anna Nobis zu einem Interview im RAMADA Hotel Dresden ein. Dort spielen sie zur Zeit auch das 22. ZMDI Open mit und beantworteten unserer Pressereferentin Laura Jordan sowohl schachliche als auch persönliche Fragen.

L: Wann habt ihr mit Schach spielen angefangen und wer hat euch an diesen Sport herangeführt?

M: Mein Vater hat mir das Spielen beigebracht, da war ich gerade neun Jahre alt. Wir haben ein Jahr lang Zuhause gespielt und dann hat er mich zum Verein gebracht. Jetzt spiele ich schon 17 Jahre lang.

L: Das nenne ich konsistent.

A: Bei mir hat die ganze Familie schon Schach gespielt und ich war die Jüngste und mit 5 Jahren hat’s mir dann mein Bruder so ein bisschen beigebracht. Ich wollte aber am Anfang keine Turniere spielen, hab` mich dann aber irgendwann dann doch überreden lassen und war bei meinem ersten Turnier das einzige Mädchen. Dort habe ich die Goldmedaille gewonnen und seit dem hat es mir halt Spaß gemacht.

L: Gewinnen ist halt schön. Und wie war das bei dir Filiz?

F: Ja also mein Vater hat immer mit meinem Bruder Schach gespielt und ich hab nur zugesehen. Das war mir am Anfang alles noch viel zu kompliziert. Und dann als ich 5 war hat mein Vater mich zum Vereinsabend mitgenommen, er wollte eigentlich mit meinem Bruder gehen, aber ich bin einfach mitgegangen. Und da haben sie mir die Regeln erklärt und von da an hat mir Schach spielen gefallen und so ging das los. Da bin ich dann auch dem Verein beigetreten.

 

L: Schön. Wenn ihr auf eure bisherigen Leistungen zurück schaut, was würdet ihr denn als euren größten schachlichen Erfolg ansehen? Also bis jetzt!

M: Ich würde sagen das war die Teilnahme an der Olympiade 2008 in Dresden. Ich war in der Jugendolympiamannschaft. Und als zweiten Erfolg würde ich noch meinen WIM Titel anführen. Die beiden Sachen sind mir sehr wichtig. Ich bin zufrieden.

A: Meine Teilnahme bei der Jugend-WM 2011 in Brasilien letztes Jahr war definitiv bis jetzt mein größter Erfolg.

F: Also ich denke der Vizeweltmeistertitel 2008 und 2012 war mein größter Erfolg. Ich wollte halt immer mal Erste werden, aber Zweite ist auch gut. Mal sehen, ob ich das noch schaffe. Ich hab ja noch zwei Jahre Zeit.

 

L: Wenn wir schon über die Zukunft reden, was für Pläne oder Ziele habt ihr denn noch für eure schachliche Zukunft anvisiert?

M: Ich habe mir eigentlich keine Ziele mehr gesetzt, da ich keine Zeit mehr zum Trainieren habe, weil ich jetzt arbeiten gehe. Da bleibt leider keine Zeit mehr übrig. Ich hatte vor ein paar Monaten noch das Ziel WGM zu werden, weil ich auch schon zwei Normen habe, aber das wird wohl nichts mehr, weil ich dafür trainieren müsste und Zeit für viele Turniere bräuchte, um immer Spielpraxis zu haben. Aber jetzt spiele ich nur noch aus Spaß an der Freude.

A: Ich würde gern noch einmal an der WM teilnehmen. Und natürlich auch meine DWZ und ELO noch weiter verbessern.

F: Ich würde wirklich gern Jugendweltmeisterin werden. Wenn das aber nicht klappt, dann will ich einfach weiterspielen und vielleicht in der Frauennationalmannschaft spielen.

 

L: Da drücken wir dir die Daumen. Wenn ihr jetzt mal in eure Zukunft schaut, wo seht ihr euch denn in 5 oder 10 Jahren? Wo möchtet ihr dann stehen?

M: In 5 bis 10 Jahren möchte ich meinen Doktortitel haben.

L: Frau Dr. Schöne. Das geht schon schön leicht von den Lippen.

M: Ja, klingt doch sehr gut.

A: Ich möchte dann das Abitur geschafft haben, möglichst gut. (lacht) Und dann würde ich gerne Journalismus studieren, das macht mir Spaß.

L: Na dafür braucht man dann wirklich ein sehr gutes Abitur. Viel Glück dabei. Und du Filiz? Ich habe gehört, du möchtest Medizin studieren?

F: Ja, in die Richtung Gerichtsmedizin.

M: Wo du dann Tatopfer untersuchst und an welchen Verletzungen die gestorben sind?

F: Ja.

M: Oh, da können wir ja zusammen arbeiten. Ich arbeite als Psychologin ja mit den Tätern.

F: Ein unschlagbares Team.

 

L: Na das kann ja nur gut werden. Noch mal zurück zum Schachlichen: Habt ihr denn in Hinsicht auf Schach besondere Vorbilder?

M: Die Frage habe ich schon oft gehört und irgendwann habe ich mir dann Shirov rausgesucht, weil der immer so schön Harakiri spielt. Immer so schön auf Angriff und dann auch mal was opfern, er spielt nicht so langweiliges Schach. Die Partien habe ich mir immer gerne angesehen und verfolgt.

A: Also ich habe nicht wirklich ein schachliches Vorbild. Und auch sonst nicht.

F: Schachlich gesehen ist mein Vorbild definitiv Bobby Fischer, weil er der Beste war. Und von noch lebenden Schachspielern bin ich ein Fan von Anand, weil er als einziger e4 spielt. Da ist es an der Spitze nicht so langweilig. Und außerhalb vom Schach finde ich Michael Jackson super, weil er einfach die beste Stimme auf der Welt hatte.

 

L: Sehr schön. Jetzt hab ich noch zwei ganz andere Fragen. Als erstes wollte ich gern fragen, ob es auf der Welt einen Ort gibt, den ihr unbedingt besuchen möchtet oder Euch sogar vorstellen könntet dort zu leben.

M: Ich möchte gern noch einmal nach New York und dort Urlaub machen. Also Amerika auf alle Fälle.

A: Ich würde auch gern mal nach New York, ich war leider noch nie dort. Ich stelle es mir echt cool vor mal durch die Straßen zu wandern. Und dann würde ich auch gern mal nach Indien fahren. Mein Bruder war dort vor kurzem und fand es ziemlich schön. Das ist bestimmt noch mal ein schönes Erlebnis.

L: Einfach mal eine ganz andere Kultur kennen lernen?

A: Ja, genau.

Also ich würde gern mal auf eine verlassene Insel, oder mal in die Wüste fahren. Wenn man immer in den Filmen sieht, wie sie dort überleben müssen, das finde ich interessant.

L: Also so von wegen: „Gestrandet in der Wüste und es gibt nur noch eine Flasche Trinkwasser. Was würdest du tun? Los!“ ?

F: Genau.

L: Und dann auch eher so abenteuerlich, Kamelritte durch die Wüste und auf Bergen klettern?

F: Ja genau so was. Ich war noch nie irgendwo so weit entfernt, in einer Wüste oder so.

 

L: Wo du schon die einsame Insel angesprochen hast: Wenn ihr auf einer solchen stranden würdet, wen oder/und was würdet ihr denn gerne dahin mitnehmen?

M: Ja, also ich nehme meinen Freund mit und der hat dann ein Handy mit Internet und der würde dann nach Hilfe rufen.

L: Das ist sehr logisch gedacht, erst etwas Urlaub dort machen und dann gerettet werden?

M: Ganz genau.

A: Also wenn auf der Insel Empfang wäre, dann würde ich auch auf jeden Fall mein Handy mitnehmen und auch meinen Freund. Dann können wir anrufen wann wir wollen, um uns abholen zu lassen.

L: Dieses logische Denken hier. Warum frage ich eigentlich Schachspielerinnen, die sehen das doch alles ganz logisch! Ich sollte lieber Schriftsteller fragen, die sagen dann so was poetisches wie: „Ich würde meinen liebsten Dickens-Roman mitnehmen!“
(an Filiz): Sag jetzt bitte nicht Handy, Freund und dann anrufen, oder so!

M: Sag Schachbuch, damit es nicht so langweilig wird.

A: Oder ein Schachbrett und Figuren.

F: Ne, keine Ahnung. Alleine möchte ich nicht dort stranden, also würde ich vielleicht meinen Papa mitnehmen. Und dann machen wir dort irgendwas. Lagerfeuer oder so.

 

L: Und Kokosnüsse aufschlitzen! Schön. Und dann hab ich noch eine Frage, die mich auch persönlich besonders interessiert, weil ich ja als Außenstehende davon nichts mitbekommen habe über die Jahre. Wie seht ihr denn das mit der schachlichen Förderung der Jugendlichen, Kinder und Frauen? Was findet ihr denn gut oder schlecht und was könnte man noch verbessern? So als Angriffspunkt für die nächsten Jahre?

M: Hm, na ja also die Förderung greift ja größtenteils, wenn man U18 ist, danach hört es ja meistens auf. Bei mir war das damals so, dass ganz viele Lehrgänge in Sachsen abgehalten wurden. Ich glaube in Sachsen wird generell sehr viel zur Förderung gemacht, im Vergleich zu anderen Bundesländern. Dann gab es immer noch zusätzliche Trainer, die angeheuert wurden, um auch Privattraining zu machen. Das ging dann mehrere Jahre lang, das war gut organisiert. Ich weiß gar nicht, wo das Geld herkam, aber ich denke, dass es größtenteils vom Schachverband Sachsen bezahlt wurde. Das ist aber schon eine Weile her, ich weiß nicht wie das jetzt ist.

L: Da können uns ja vielleicht Anna und Filiz etwas mehr Aufschluss geben, sie sind ja beide noch U18.

A: Ja also ich finde auch, dass die Förderung in Sachsen ziemlich stark geworden ist, besonders in den letzten 2-3 Jahren hat die Förderung noch mal zugenommen. Es werden ziemlich viele Lehrgänge veranstaltet mit Großmeistern, die dann das Training für uns organisieren. Das finde ich sehr gut, im Vergleich zu anderen Bundesländern, da macht Sachsen schon viel zur Jugendlichenförderung.

 

L: Hast du da denn etwas aus anderen Bundesländern mitbekommen?

A: Ja, also gerade Thüringen, hab ich gehört, da soll die Förderung ziemlich schwach sein. Kaderlehrgänge oder Ähnliches soll es da kaum geben und so starke Trainer, die da unterrichten, soll es auch nicht wirklich geben.

M: Da hat Sachsen ja richtig Glück. Ich glaube Baden-Baden, oder Baden-Württemberg ist auch noch ziemlich gut von der Förderung her, aber ansonsten ist Sachsen im Vergleich zu anderen Bundesländern schon sehr weit vorne mit dabei.

 

L: Wie ist das denn bei dir Filiz? Du warst ja auch im Sportgymnasium…

F: Ja, die Lehrgänge waren sehr gut, besonders wenn man so jung ist, hat man dort die Möglichkeit sehr viel zu trainieren. Das war im Sportgymnasium besonders gut, weil man Schachtraining direkt als Unterrichtsstunden hatte. Man musste sich keine Sorgen um die Spielpraxis machen, weil das Training richtig in den Unterricht eingegliedert wurde. Ich glaube nicht, dass ich so viel Praxis gehabt hätte, wenn ich das Training noch zusätzlich zum Unterricht an einer normalen Schule hätte organisieren müssen. Am Sportgymnasium wurde man ideal gefördert.

L: Und bekommt man dann auch fürs Schach spielen als Fach Noten?

F: Ja, man hat für Schach als Unterrichtsfach auch Noten bekommen.

L: Und wart ihr nicht jetzt der letzte Jahrgang, der am Sportgymnasium Schach belegen konnte?

F: Ja, jetzt gibt es Schach dort nicht mehr, weil es nicht mehr genügend Schachspieler hier gibt. Das ist ziemlich schade.

 

L: Ja, das ist wirklich schade. Ich danke Euch ganz herzlich, dass ihr euch die Zeit genommen habt, um dieses Interview zu geben.
Vielen Dank.

A,M,F: Gern geschehen.

 Abschrift der Aufnahme des Gesprächs.

 

 

Samuel Shankland gewinnt die 22. Auflage des ZMDI Open!

 

EroeffnungszugDie letzte Runde des Turniers war zugleich eine außergewöhnliche. Die noch große Zahl von Titelaspiranten nach der 8. Runde bescherte den Schachbegeisterten großartiges Schach und harten Kampf an den Spitzenbrettern bis zum Schluss. Dabei wurden sieben Partien an den ersten acht Brettern entschieden. An Brett 1 setzte sich Mikhailo Oleksienko mit den weißen Figuren gegen Henrik Teske durch. Samuel Shankland setzte am zweiten Brett durch einen wuchtig vorgetragenen Angriff seinen Kontrahenten Evgeni Vorobiov mit Turm c8 im 32. Zug matt. Am dritten Brett konnte Georg Meier gewinnen – sein Gegner Matthias Blübaum, der zur „Prinzen-Gruppe“ des DSB zählt, konnte dem permanenten Druck Meiers letztlich nicht standhalten. So kamen drei Spieler mit jeweils 7 Punkten ins Ziel – das Fotofinish – im Turnier die Buchholzwertung -musste die Entscheidung bringen. Diese ergab einen hauchdünnen Vorsprung von einem halben Buchholzpunkt für Samuel Shankland vor Mikhailo Oleksienko und Georg Meier.

Spannung bis zum Schluss auch in Gruppe B und C

 

In den beiden anderen Leistungsgruppen ging es ebenfalls äußerst eng zu:

In der Gruppe B brachte erst die Feinwertung die Entscheidung: Sie fiel zu Gunsten von Andreas Wolf, der auf seine Wertung vertraute und Remis gegen Robert Scholz spielte. Dieses genügte zum Sieg in der Gruppe B. Stefan Glasewald, der heute noch einmal gegen Alexander Herbrig punkten konnte, wurde punktgleich mit 7 Punkten zweiter.

Analog verhielt es sich in der Gruppe C, die mit Johann Wiessner ebenfalls ganz knapp einen Sieger gefunden hat. Zwar gewann Vilorij Bisse, der heute mit 6 Punkten ins Rennen gegangen war, seine Partie gegen Ulrich Zalewski. Johann Wiessner reichte aber aufgrund seiner besseren Ausgangsposition (6 ½) und Wertungsvorsprung sein Remis gegen Utz von Koslowski.

Nachdem die beiden letzten Partien des Tages zeitgleich 14:40 Uhr zu Ende gegangen waren, schritt Turnierleiter Matthias Möller zur Siegerehrung und freute sich, den Preisfond in Höhe von insgesamt € 13.000 auszuschütten.

 

Gespannte ErwartungSieger ShanklandWolf und ShanklandAlle Sieger 2Alle SiegerJulia ShvaygerSieger Gruppe AGruppe A SiegerDanksagung ShanklandGruppe B SiegerGruppe C SiegerModeration Jordan

pgnPartien der 9. Runde zum Herunterladen

Blitzturnier am Sonnabend in Dresden mit FIDE-ELO-Auswertung

Sieger Matthias DannIm Rahmen des 22. ZMDI Open 2013 fand am Samstag, 17.08.2013, von 16 Uhr bis ca. 20 Uhr ein stark besetztes internationales Blitzturnier statt. Das Blitzturnier wurde bei der FIDE zur ELO-Auswertung eingereicht. Erst seit kurzem wertet die FIDE überhaupt Blitz- und Schnellschachturniere nach ELO aus. Damit ist dies das erste offene Blitzturnier mit ELO-Auswertung in Deutschland überhaupt.

Insgesamt 24 Titelträger, darunter allein 7 Großmeister, nahmen am Blitzturnier teil. Nach 17 spannenden Runden konnte IM Matthias Dann das Turnier für sich entscheiden. Er holte sich den ersten Platz, ganz knapp vor GM Georg Meier. Dritter wurde IM Matthias Blübaum.

 

Hungaski gegen GutmanLombardy AutogrammAuch GM Georg Meier nahm am Blitzturnier teil.Dr. Dirk Jordan ist auch am Schachbrett aktiv.Roven Vogel und Lev GutmanGM Heberla belegt 4 Platz

Anmeldung zum Blitzturnierrechts: Filiz Osmanodja

Schachlegenden treffen sich zum PEGASUS Chess Summer Summit 2013

Ströbecker Lebendschach“Chess more than a game.” Dieser Slogan gilt nicht nur das neu entwickelte Spiel von Dr. Dirk Jordan. Auch das Lebendschachensemble aus Ströbeck steht für diese Einstellung und präsentierte gestern zum PEGASUS Chess Summer Summit 2013 nicht nur eine hervorragende Partie Schach, sondern begeisterte das Publikum auch mit mehreren Tanzeinlagen, unter anderem zu Musik aus dem Musical „Chess“.

In traditionellen Kostümen, die der Kleidung der Bauern und Bürger in Ströbeck um 1850 nachempfunden sind, traten Alt und Jung aus dem Schachdorf im Harz auf das Schachfeld, um sich von Schachlegenden wie Mark Taimanov und Klaus Darga über das überdimensionale Brett dirigieren zu lassen. Gespielt wurde in den Mannschaften „Deutsche Großmeister“ gegen „Russische Großmeister“. Unterstützt wurde Klaus Darga von seinen Großmeisterkollegen Wolfgang Uhlmann und Burkhard Malich. Auf Seiten von Mark Taimanov kämpften außerdem Evgeny Vasyukov und Ex – Weltmeister Boris Spasski.

Die Partie wurde von Diana Lichtner vom Lebendschachensemble und Dr. Dirk Jordan mit launigen Kommentaren begleitet und lockte Groß und Klein auf den Neumarkt an der Frauenkirche. Das deutsche Team wollte die Niederlage des vergangenen Jahres gegen die russische Mannschaft wettmachen, am Ende mussten sie sich dann doch mit einem Remis zufrieden geben.

Stilvoll ließ man den Abend dann im Restaurant „Classico Italiano“ ausklingen. Bei hervorragendem Essen und noch ein paar Partien Schach konnten die 13 Großmeister Erinnerungen austauschen und Andenken an das diesjährige Treffen sammeln.

Wer mehr über das Lebendschachensemble und deren Kostüme erfahren möchte: www.stroebeck-privat.de/lebendschach.html.

Ströbecker SchachkinderTeam DeutschlandTeam Russland

 

 

 

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Es bleibt spannend – die Entscheidung fällt erst in der 9. Runde

Maximilian NeefIn der vorletzten Runde konnte sich keiner der Favoriten absetzen – fünf Spieler stehen mit 6 Punkten an der Spitze der Tabelle. Sie können sich aber keineswegs sicher sein den Sieg untersich ausmachen zu können, sind ihnen doch 9 Spieler mit jeweils 5 ½ Punkten dicht auf den Fersen. In der Spitzenpartie des Tages konnte GM Henrik Teske mit den schwarzen Figuren seinem Kontrahenten GM Georg Meier ein Remis abtrotzen. Auch die Partien zwischen den GM Greenfeld und Oleksienko sowie Heberla und Shankland endeten Remis. Davon profitiert GM Vorobiov, der durch seinen Sieg gegen IM Pancevski wieder um den Turniersieg mitspielt.

Ein gutes Turnier spielt auch der Jugendspieler Maximilian Neef, der – immer an den vorderen Brettern anzutreffen – heute GM Sergeev ein Remis abnehmen konnte.

In der Gruppe B genügte Andreas Wolf eine Remis gegen Stefan Glasewald um sich allein an die Tabellenspitze zu setzen, da Alexander Herbrig Robert Scholz unterlag.
Auch der Tabellenführer der Gruppe C Johann Wiessner musste eine Niederlage hinnehmen, führt die Gruppe aber weiterhin mit einem Punkt Vorsprung vor Zalewski, Zilch und Heber an.

 

Mikhail OleksienkoNervenfutter

pgnPartien der 8. Runde zum Herunterladen

Turm und Läufer gegen Turm

Turm und Läufer gegen TurmKeine großen Überraschungen gab es heute in der Gruppe A. GM Georg Meier und GM Vorobiov trennten sich remis. In der Gruppe B konnte Alexander Herbrig erneut punkten und führt zusammen mit Andreas Wolf (beide 6 Punkte) die Wertung in dieser Gruppe an. Auch Johann Wiessner ist in der Gruppe C weiter auf der Erfolgsspur. Nach seinem heutigen Sieg hat er sich mit nun 6 ½ Punkten klar vom Verfolgerfeld abgesetzt.

In der längsten Partie des Tages zwischen GM Sengupta und GM Shankland kam es zum schwierigen aber gewinnbaren Endspiel Turm – Läufer gegen Turm. Dem Amerikaner gelang es nach harter Verteidigung die Partie remis zu halten.

Meier führt die Turnierwertung weiter vor Oleksienko, Shankland und Teske an. Alle vier haben 5 ½ Punkte, so dass es morgen in der Partie zwischen Meier und Teske vielleicht zu einer Vorentscheidung kommt…

 

pgnPartien der 7. Runde zum Herunterladen

XXII. Festakt auf Schloss Albrechtsberg

Robert HuebnerEinen Höhepunkt gab es schon vor der offiziellen Eröffnung des Festaktes durch Dr. Dirk Jordan: die Ankunft der 13 Schachlegenden auf Schloss Albrechtsberg. Sie wurden bei wunderbarem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf der Terrasse des Schlosses von den zahlreichen Gästen gespannt erwartet und herzlich empfangen.

Der Sportbürgermeister der Stadt Dresden Winfried Lehmann hob in seiner kurzen Begrüßung die herausragende Position Dresdens als Schachhauptstadt und das ebenso hervorragende Zusammenwirken mit dem ZMDI Schachfestival e.V. hervor.

Nach Grußworten von Dr. Michael Ohletz, Executive Vice President der ZMD AG, und Herbert Bastian, Präsident des Deutschen Schachbunds, folgte die Auszeichnung der besten Dresdner Nachwuchstalente durch GM Wolfgang Uhlmann und Andreas Schneider, technischer Leiter des ZMDI Schachfestival Dresden e.V. In der vergangenen Saison konnten unter den in Dresdner Vereinen aktiven Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre Julia Bui und Phillipp Richter ihre Schachwertzahl am meisten verbessern: Philipp um 336 Punkte und Julia um sensationelle 484 Punkte.

Beim anschließenden Konditionsblitz am Großfeldschach zeigte Bürgermeister Lehmann an der Uhr zwar enormen Einsatz, verlor dann aber doch zusammen mit GM Uhlmann und Julia Bui auf Zeit gegen das mit Weiß spielende Team Bastian, Ohletz, Hai Lam Bui.

Bei Fingerfood, Wein und Bier genossen die geladenen Gäste den wunderbaren Blick von der Schlossterrasse – oder verfolgten das im Gartensaal gespielte Uhrenhandicap. Der „erst“ 64 –jährige GM Robert Hübner, der noch nicht das magische PEGASUS – Alter von 75 Jahren erreicht hat, trat – sozusagen als Ausgleich dafür, dass er wegen seines jungen Alters am PEGASUS Chess Summit 2013 auf dem Neumarkt nicht teilnehmen kann – simultan gegen 8 ambitionierte Schachspieler an. Er ließ seinen Gegnern keine Chance und entschied alle Partien für sich.

Ans nach Hause gehen dachte auch nach dem offiziellen Teil niemand; bei Gesprächen und der ein oder anderen Partie Schach verweilten die Gäste noch lange nach Einbruch der Dunkelheit – ein gelungener Abend!

 

Schloss AlbrechstbergDr. Jordan begrüßt die Gäste auf Schloss Albrechtsberg13 Schachlegenden

Konditionsblitz am GroßfeldschachDeutsche Meister unter sich: Julia Bui und GM Georg MeierThomas Luther und andere

Tag der Remis!

DonchenkoDie Partien in der Spitzengruppe endeten heute fast einheitlich Remis. Nur GM Samuel Shankland besiegte seinen Gegner Filip Pancevski. Ein besonders schnelles Remis gab es an Brett 1. GM Georg Meier bot seinem Gegenüber, GM Mikhailo Oleksienko nach kurzer Spielphase das Unentschieden an, um für die morgige Partie wieder auf der Höhe seiner Leistungen sein zu können. Shankland führt nun punktgleich mit Meier die Gruppe A an.

Andere Partien aus der Gruppe A gingen nicht so friedlich zu Ende. Robert Baskin musste heute einstecken. Er verlor seine Partie gegen Willi Skibbe, der nun im guten Mittelfeld der Tabelle steht.

Ganz nach dem Prinzip: „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.“, konnte man heute das Vater-Sohn-Gespann Donchenko beobachten. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Vater Anatoly Donchenko musste sich relativ schnell gegen Ivan Farago geschlagen geben. Sohn Alexander konnte gegen Vladimir Sergeev noch ein Remis erkämpfen.

Auch die Führung der Gruppe B fand heute ihre Ruhe im Remis. Nur die Spitzenpartie, Alexander Herbrig gegen Andreas Wolf, kämpfte lange um das Unentschieden. Der junge Herbrig konnte sich letztendlich mit Andreas Wolf auf das Remis einigen.

In der Gruppe C lässt Johann Wiessner wieder einmal nichts anbrennen und kann seinen Vorsprung, nach dem heutigen Sieg, auf einen ganzen Punkt ausbauen.

Das Blitzturnier am Samstag, den 16. August 2013, wird nun wirklich Blitz-ELO ausgewertet. Wer sich Punkte ergattern möchte, ist noch herzlich eingeladen, am Turnier teilzunehmen.

Ein weiteres Highlight des 22. ZMDI Open wird das morgige Event vor der Frauenkirche sein. Das Pegasus Chess Summer Summit bietet die Möglichkeit, Schachlegenden, wie Boris Spassky und Mark Taimanov, bei einer aufregenden Partie Lebendschach zu beobachten. Gestellt wird das Lebendschach vom Ensemble aus Ströbeck im Harz. Interessierte sind wie immer herzlich zum Zuschauen eingeladen.

 

Willi SkibbeAlexander Herbrig Brett 1 Gruppe BLothar Zilch Brett 1 Gruppe CPeter ProhaszkaGM Samuel ShanklandGM Georg Meier gegen GM Mikhailo Oleksienko

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Herzlichen Glückwunsch allen Siegern

rheinlandMit einer gelungenen Abschlussveranstaltung und Siegerehrung ging heute die 15. Europäische Senioren Mannschaftsmeisterschaft zu Ende. Sieger und damit neuer europäischer Meister wurde, nach einem stark gespielten Turnier, das Team aus Israel. Zweiter wurde Weißrussland, gefolgt von Russland.
Bei den Frauen wurde das russische Team europäischer Seniorenmeister und die deutsche Mannschaft der Frauen ergatterte die Silbermedaille.
Gefühlvolle Worte wurden bei der Siegerehrung von Spieler Helmut Escher gesprochen, der allen Teilnehmern und auch dem Organisationsteam dankte.
Das „Duo Mercurio“ begeisterte mit den Nationalhymnen der Sieger und weiteren musikalischen Beiträgen zur Begleitung der Veranstaltung.
Als kleines Präsent erhielt jede Mannschaft, die am Turnier teilgenommen hat, ein Magnetschach.
In der letzten Runde, vor dieser grandiosen Abschlussveranstaltung, wurde noch hart um jeden Punkt gekämpft. Eine Partie musste zum Ende hin sogar ausgelagert werden, da die Vorbereitungen für die Siegerehrung noch getroffen werden mussten. FM Dr. Welz und C. Eichner schenkten sich nichts und beendeten auch in veränderter Umgebung ihre Partie erst nach 124 Zügen mit einem Remis.
Kleine Begleiter brachten heute die Herren der Mattadore Rheinland mit in den Turniersaal. Ganz nach dem Motto „Den Stier bei den Hörnern packen“ sollte ihnen ein kleines Plüschtier in Gestallt eines Stiers Glück bringen. Und es hat ihnen dann auch wirklich Glück gebracht. Mit einem 2 ½- 1 ½ Sieg gegen Belgien 2 besiegten sie im Sinne der Matadore den letzten „Stier“.

euroameisterinneneuropameisterrahmenprogramm

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