Archiv des Monats: November 2014

Elisabeth Pähtz gewinnt German Masters der Frauen und Wolfgang Lenk ist „Seniorenmeister in Sachsen 2014“

DSC 4332Elisabeth Pähtz ist souveräne Siegerin des erstmals ausgetragenen German Masters. Mit sieben von möglichen neun Punkten und keiner verlorenen Partie zeigte sie eine starke Leistung. Zweite wurde Marta Michna mit 5.5 Punkten vor Zoya Schleining, die 5 Punkte holte.

Die Damen schenkten sich nichts. Die Partien waren stark umkämpft. Dies und die enorme „schachliche“ Qualität sorgten für ein reges Zuschauerinteresse, sowohl im Saal selbst als auch im Internet bei Liveübertragung und Chat.

 

Wolfgang Lenk ist „Seniorenmeister in Sachsen 2014“ im Schach

Mit 6 ½ von neun möglichen Punkten war Wolfgang Lenk vom USV TU Dresden der bestplatzierte Teilnehmer des Schachverbandes Sachsen (SVS). Er musste nur dem punktgleichen Wolfgang Weinwurm aus Ternitz / Österreich den Vortritt lassen, der die 22. Offene Sächsische Senioren Einzelmeisterschaft 2014 mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem halben Buchholz – Punkt gewinnt und damit „Sieger der 22. Offenen Sächsischen Senioren – Meisterschaft 2014“ ist.

„Seniorenmeisterin in Sachsen“ und gleichzeitig auch beste Spielerin des Turniers ist Yelizabeta Kanibalotska (Lok Dresden).

Als bester Spieler über 80 Jahre wurde Gerd Appelt ausgezeichnet. Bester Spieler zwischen 70 und 80 Jahren ist der Gesamtsieger. Da es aber keine Mehrfachpreise gibt, konnte Rainer Siegmund in dieser Kategorie die Auszeichnung entgegennehmen.

Den Abschluss des Schachherbstes 2014 bildete die von Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan moderierte Siegerehrung beider Turniere. Als Vertreter des Hauptsponsors UKA Meißen begrüßte er Paul Hoffmann und Polo Palmen. Paul Hoffmann, der selbst Schach in der 1. Bundeliga spielt, überbrachte die Grußworte der UKA. Anschließend ließ es sich auch Dan – Peter Poetke als Referent für Frauenschach des DSB nicht nehmen, Sponsoren und Ausrichter zu danken. Elisabeth Pähtz bedankte sich im Namen aller Spielerinnen für die Durchführung des Turniers und brachte ihre Hoffnung auf eine Wiederholung zum Ausdruck. Die Siegerehrung der 22. OSSEM moderierte Turnierleiter Guntram Ledfuß, der sich besonders darüber freute, seinem Vereinskollegen Wolfgang Lenk zum „Seniorenmeister in Sachsen“ gratulieren zu dürfen.

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Vorentscheidung beim German Masters – auch bei der 22. OSSEM?

DSC 4196Beim German Masters ist die Entscheidung über den Turniersieg vorzeitig gefallen: Elisabeth Pähtz war gegen Sarah Hoolt erfolgreich und führt uneinholbar mit 6 1/2 Punkten. Dahinter ist aber noch alles offen, wobei die Partie zwischen Schleining und Michna die Entscheidung über den zweiten Platz bringen wird.

Bei den Senioren hingegen kämpfen Morgen noch sechs Spieler um den Turniersieg, wobei Wolfgang Weinwurm mit nunmehr 6 1/2 Punkten sicherlich als Favorit bezeichnet werden kann. Lediglich ein Verlust könnte ihn aufhalten. Wer aber als bester „Sachse“ durchs Ziel geht, ist noch vollkommen ungewiss.

 

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Schlussakkord und Siegerehrung

DSC 4175Gruppe A

Der Kampf um Platz 3 wird neu aufgenommen, nachdem Niklas Renger das Turnier krankheitsbedingt beenden musste. Auch ein Grund dafür, dass die beiden letzten Runden enorm umkämpft waren. Durch das Remis von Axel Siggelkow konnte Jörg Albert bei einem Sieg in der letzten Runde noch Turnersieger werden. Im Rahmen der 51 Züge –Regelung kam es dann doch zum Remis und zum Punktegleichstand. Also Siggelkow vor Albert und Schober.

Gruppe B

Noch bleiben 5 Spieler im Kampf um den Sieg. Diese Aussage vor den beiden letzten Runden ist im Endergebnis gar nicht erkennbar. Thomas Nürnberger und Peter Könze zogen durch und der Kampf um Platz 3 brachte einen glücklichen Martin Schieferdecker.

Gruppe C

Leichte Vorentscheidung für die ersten Drei ist gefallen. Nach dem Sieg von Martin Winkler in der vorletzten Runde war ihm der Turniersieg nicht mehr zu nehmen, da sein engster Verfolger in der 8. Runde aufgab. Und so blieb es bei der Reihenfolge vom Vormittag: Winkler, Lasschuiet, Mielke.  Zu unausgeglichen spielten die anderen Teilnehmer dieser Gruppe. Siege gegen die Vorneplatzierten wurden abgelöst von Niederlagen gegen am Ende der Tabelle Stehende.

Gruppe D

Marc Peukert spielte zuletzt immer stärker. Er greift in den Kampf um die Plätze 2 und 3 ein und ist Zünglein an der Waage für den Führenden. Und so kommt es wie es kommen muss. Im Spiel Vater gegen Sohn muss der Vater gewinnen, damit er die Chance auf den Turniersieg erhält. Fritz Scholz spielt seine ganze Erfahrung aus und Leopold will zu viel. Aber alles wird nach den Tränen am Schluss doch noch gut. Der Jüngste gewinnt und es gibt die fast unwahrscheinliche Variante der Platzgleichheit auf dem 2. Rang mit Fritz Scholz und Stephan Peukert. Die Ergebnisse der Runden 6 – 9 der Gruppe D werden wir zeitnah noch veröffentlichen.

 

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Ich verabschiede mich von allen Teilnehmern. Es hat Spa? gemacht. Auf ein Neues im kommenden Jahr!

Gunther Kaden

 

 

 

Tag der Vorentscheidung?

DSC 4147Die heutige 7. Runde startete aus erfreulichem Anlass mit ein paar Minuten Verspätung: der Schachverband Sachsen nutzte den Rahmen des German Masters und der 22. OSSEM um WIM Filiz Osmanodja zu ihrem außerordentlichen Erfolg bei der Weltmeisterschaft U18, bei der sie Vizeweltmeisterin wurde, zu gratulieren. Hans Joachim Schätz, Präsident des SVS und Frank Schulze, Vizepräsident des SVS überbrachten die Glückwünsche des Verbandes.

Bei den Frauen übernahm E. Pähtz mit einem Schwarz-Sieg die alleinige Führung, da M. Michna ihre erste Partie verlor. Ansonsten würfelte die 7. Runde die Rangfolge  noch einmal durcheinander. Entschieden ist also noch nichts – es bleibt spannend!

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22. OSSEM

Remistod bei den Senioren. Lediglich W. Weinwurm (Ternitz/Österreich) nutzte seine Chance und fuhr einen ganzen Punkt ein, während alle anderen Partien in der Spitzengruppe unentschieden endeten. Der Lohn ist die alleinige Tabellführung. Aus dem Verfolgerfeld gelang E. Böhm ein Sieg, so dass er wieder Tuchfühlung zur Spitze aufnahm.

 

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SK Präsident Berlin gewinnt Deutsche Betriebssport – Meisterschaft im Schach 2014

DSC 4076Heute ging nach 4 Tagen und 7 spannenden Runden die XIV. Deutsche Betriebssport-Meisterschaft im Schach zu Ende. Interessierte Beobachterin der Schlussrunde war die Vizepräsidentin des DBSV, Gabriele Wrede. Am Rande wurden auch die ersten Gespräche für die Meisterschaft 2015 geführt, mit dem Ergebnis, dass sich der ADAC München die Ausrichtung gesichert hat und dafür viel Beifall erhielt.

Die allerletzte Partie der Meisterschaft war dann nach mehr als 4 Stunden beendet – allgemein zeichnete sich die Meisterschaft durch kämpferisches Schach aus.

Um 13:15 begrüßte der Präsident des ZMDI Schachfestival Dresden e.V.. Dr. Dirk Jordan, die 26 Mannschaften zur Siegerehrung und gab das Wort weiter an Frau Wrede. Sie überbrachte die besten Grüße des Vorstandes des DBSV, lobte die Organisation und freute sich gemeinsam mit den Spielern und Organisatoren über eine rundum gelungene Meisterschaft.

Die Meistermannschaft kommt in diesem Jahr aus Berlin. Der SK Präsident startete in starker Besetzung und wurde, wenn auch knapp, seiner Favoritenrolle gerecht. Nach der Übergabe des Meisterpokals, der Goldmedaillen und der Siegerurkunde wurde zu Ehren des Deutschen Meisters die Nationalhymne intoniert.

Dann wurden der Zweit- und Drittplatzierte sowie die jeweils drei besten Spieler an den einzelnen Brettern geehrt. Gabriele Wrede, Turnierleiter Martin Sebastian und Schiedsrichter Eckart Stets übergaben die Preise.

Den Abschluss der Siegerehrung bildete die Übergabe einer Erinnerungsurkunde und einer typischen Dresdner Spezialität – Christstollen in einer Geschenkpackung mit dem Fürstenzug für jede teilnehmende Mannschaft.

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Gleichstand an der Spitze

 

DSC 3968Die 6. Runde brachte an der Spitze nichts Neues: Die Gegner hatten zuviel Respekt bzw. scheuten das Risiko, drei (Kurz-)Remis an den Spitzenbrettern. Dahinter ging es allerdings rund, die Verfolger W. Gläser, und die Drs. Kempe, Essegern und Pfitzer nutzten durch Siege ihre Chance und schlossen zur Spitze auf.

Dr. Lübbers schlug im direkten Aufeinandertreffen ihre Konkurrentin E. Mirra und hat nun ebenso viele Punkte wie die in der Frauenwertung scheinbar enteilte Y. Kanibalotska.

 

 

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German Masters der Frauen

Besonders gut gelaunt begannen heute die Frauen die 6. Runde.

Die Meinung der Kiebitze, dass sich dies eventuell auf die Kampfmoral durchschlagen sollte, wurde nicht bestätigt: Drei entschiedene Partien, die Unentschieden durch Dauerschach bzw. in praktisch ungewinnbarer Stellung. Vielleicht lag es an der „Beobachtung“ durch den Bundestrainer GM Dorian Rogozenco, der heute in Dresden weilte.

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Die 5. Runde

DSC 3905Gruppe A

Der bisher einzig ungeschlagene Spieler des Turniers verlor seine weiße Weste. So wird es nochmals spannend in der Gruppe .Die ersten drei ( Siggelkow, Albert, Renger) sind eng zusammengerückt. Dahinter weitere drei Spieler mit einem Rückstand von einem Punkt auf Platz 3. Es wird interessant.

Gruppe B

Zum Schluß wollte der Eine nicht gewinnen und der Andere wollte das unverhofft mögliche Remis nicht annehmen, also verliert man. Das Beide die letzten Züge in Zeitnot so in den Sand setzten, wunderte alle Zusehenden. Es ist aber Turnierzeit und es bleibt in dieser Gruppe außerordentlich spannend. Nach fünf Runden liegen fünf Spieler nur 0,5 Punkte getrennt
voneinander auf den ersten fünf Plätzen.

Gruppe C

Hier hat sich ein Trio abgesetzt mit Lasschuit, Winkler und Mielke , wobei in der 6. Runde Lasschuit und Mielke sowie in der 8. Runde Mielke und Winkler sich duellieren werden. Die Nachfolgenden können ihren momentanen Rückstand von 1,5 Punkten aufholen, aber der Erstplatzierte wird wohl aus dem momentanen Führungstrio kommen.

Gruppe D

Ab der 6. Runde spielen alle nochmals gegeneinander. Heute kam es zur Geschwisterauseinandersetzung der Wagners. Leopold strahlte eine solche Sicherheit aus, dass sein Bruder chancenlos war. Wenn es dem Jüngsten gelingt, seine Spielstärke einzusetzen wird der Turniersieg wohl an ihn gehen. Der um vier Tage Jüngere zweitälteste Teilnehmer mit 79 Jahren– Fritz Scholz- spielt heute sehr erfrischend und kann im Spiel gegen Leopold um den Sieg kämpfen. Die erste Partie gewann der Jüngere. Vater Peukert wird wohl seine Taktik ändern müssen und den Bonus für die Jüngeren aufgeben, wenn er zum Schluss unter die ersten Drei kommen möchte. Alle anderen Spieler sind schwer einschätzbar, da geniale Gedanken sich mit haarsträubenden Fehlern abwechseln.

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Freitag – die Runden 3 und 4

Drei Partien für jeden heute. Damit dürften Überraschungen möglich sein, ist doch der Tag mit Spielbeginn 9.00 Uhr bis zum Ende bei ca. 20.30 Uhr doch sehr lang. Da ist Kondition gefragt!

Gruppe A

Hier zeichnet sich eine leichte Favoritenrolle von Axel Siggelkow – an Nr. 3 gesetzt – ab. Noch nicht richtig in Fahrt ist Vincenzo Adinolfi gekommen, der die Setzliste dieser Gruppe anführt. War er vom stark aufspielenden Niklas Renger im ersten Spiel doch überrascht worden? Interessant wird der Kampf um Platz 2 und 3 werden.

Gruppe B

Kein Spieler mit mehr als 2 Siegen. Ausgeglichenheit total. Die zurzeit ersten sieben Spieler trennt nur ein Punkt. Das
wird heute ein interessanter Tag und die Remispartien werden wohl aus taktischer Sicht nicht immer reichen. Doch wer zu viel will, wird auch nicht gewinnen. Mal sehen wie Klaus Künitz heute ins Spiel findet.

Gruppe C

Man kann ja mal eine Dame übersehen. Im Schach nicht gut. 95 Minuten kämpft man, dann ein kleiner Aussetzer und die Hand wird dem Gegner gereicht. Das Feld war von Anfang an sehr gleich besetzt – ein Vorteil der Regel bei American Amateur Turnieren – und so werden sicher in dieser Gruppe einige Überraschungen am dritten Spieltag kommen. Leicht abgesetzt hat sich zurzeit Rene Lasschuit.

Gruppe D

Wieder die am längsten spielende Gruppe. Es gibt scheinbar nur Sieg oder Niederlage. Da wird wieder ein Remis abgelehnt und dann durch Zeitüberschreitung verloren. Herzerfrischend das Spiel des WM – Teilnehmers der AK 8 Leopold Wagner. Heute wird er zu Beginn gegen seinen älteren Bruder spielen, der gestern in der letzten Partie seinen ersten Erfolg feierte.

 

 

Eröffnung und erste Runde

DSC 3853Nachdem der Start in den 4 einzelnen Gruppen vollzogen wurde, kam es bereits in der ersten Runde zu einigen Besonderheiten. In der A- Gruppe spielte der an Nr. 10 gesetzte Niklas Renger gegen den an Nr. 1 gesetzten Vinzenco Adinolfi über 3 Stunden bis nichts mehr ging und nur noch die Könige und jeweils ein Springer auf dem Brett standen.

In der Gruppe D kämpfte einer der jüngsten Teilnehmer – Leopold Wagner – über 200 Minuten. Nach einem Remisangebot seines Gegners Stefan Peukert verlor er dann aber doch noch. Nur zwei Remis bei gespielten 18 Partien sprechen von dem Ehrgeiz jedes Einzelnen, nicht schon zu Beginn in Rückstand zu geraten.

Heute werden die nächsten 3 Runden gespielt. Dabei kommt es u.a. zum Aufeinandertreffen von einem der jüngsten Teilnehmer (8 Jahre)mit dem Ältesten – Fritz Scholz.

Am Abend des zweiten Tages, nach den ersten 4 Runden, werden sich dann sicher in der einen oder anderen Gruppe die ersten Favoriten abzeichnen.

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