Gestern Abend startete Gunther Kaden den American Amateur Cup. 37 Schachfreunde spielen in vier Gruppen bis zum Sonntag um attraktive Geldpreise.




Gestern Abend startete Gunther Kaden den American Amateur Cup. 37 Schachfreunde spielen in vier Gruppen bis zum Sonntag um attraktive Geldpreise.




Neun Mannschaften aus vier Nationen sind zur ersten Schach – Mannschaftsweltmeisterschaft für Menschen mit Behinderungen nach Dresden gekommen – ein großer Erfolg für die erste Auflage dieses neuen Team-Wettkampfs.

Nachdem Dr. Dirk Jordan, Präsident des Dresdner Schachfestival e.V., alle Spieler, Betreuer und Gäste begrüßt hatte, hieß auch Thomas Luther, Chairmann der FIDE Commission for Disabled, alle Anwesenden im Namen der FIDE herzlich willkommen.

Anschließend bedankte sich die Präsidentin der IPCA Svetlana Gerasimova für die Organisation und Durchführung der Weltmeisterschaft.


Nach einer launigen Showeinlage – Andreas Röthig unterhielt bestens mit seiner Zaubershow – erklang die Hymne der FIDE und Thomas Luther erklärte die Weltmeisterschaft offiziell für eröffnet.

Unmittelbar anschließend gab Hauptschiedsrichter Egmont Pönisch die Bretter für die erste Runde frei.

Ergebnisse und Ansetzungen sowie die weitere Berichterstattung unter www.worldchess-disabled.com.







Aus aktuellem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass Anmeldungen zum American Amateur Cup noch angenommen werden und sehr erwünscht sind.
Ab einer Anmeldezahl über 40 erhalten wir für den AAC eine größere Spielfläche. Gegenwärtig haben wir 30 Teilnehmeranmeldungen. Damit ist der langjährige Vor- Anmeldestand erreicht – und die 40 sollten noch zu schaffen sein!
Vorgesehener Spielmodus: 8 er Gruppen mit Halbfinale und Finale ( Preisfonds) sowie ausspielen der Plätze 5 – 8 ( hier gibt es kleinere Sachpreise – gesponsert vom Europark Altenberg ).

In vier Wochen beginnt der traditionelle Dresdner Schachherbst. Diesjähriger Höhepunkt ist die 1st World Team Championship for Disabled.
Nach drei außerordentlich erfolgreichen Einzelweltmeisterschaften für Menschen mit Behinderung folgt nun die erste Weltmeisterschaft für Mannschaften.
Sie ist offen für körperbehinderte, sehbehinderte und hörgeschädigte Schachsportler.
Eine Mannschaft besteht aus bis zu fünf Spielern, von denen einer als Reservespieler fungiert. Zur ersten Auflage haben sich vier Teams aus Rußland und drei aus Deutschland angemeldet.
Gleichzeitig findet vom 18.-21. Oktober wieder der beliebte American Amateur Cup statt – ein Rundenturnier in nach Spielstärke aufgeteilten Gruppen. In allen Gruppen winken attraktive Geldpreise. Anmeldungen sind noch möglich.
Aus technischen Gründen kann es gegenwärtig bei der Anmeldung zu Problemen kommen. Wir bitten alle Anmeldungen inklusive Hotelbuchungen per Mail an info@schachfestival.de zu senden.
Nach neun teils hart umkämpften Runden stehen die Sieger der 24. Offenen Sächsischen Senioreneinzelmeisterschaft fest:
Turniersieger ist Alexander Schneider vom SC Wilhelmshaven. Ihm reichte heute ein Remis gegen seinen Kontrahenten Dr. Rainer Kempe vom SV Lok Dresden zum Turniersieg. Zweiter der Gesamtwertung und – da aus Sachsen kommend – Seniorenmeister Sachsen 2016 ist Dr. Rainer Kempe. Den dritten Platz sicherte sich Prof. Dr. Jochen Göpfert. Der Titel der Seniorenmeisterin Sachsen 2016 ging an Elisabetha Kanibalotska (SV Lok Dresden). Sie zeigte durchweg ein kämpferisches Schach und konnte das Turnier mit 5 Punkten abschließen. Nestorenmeister Sachsen 2016 ist Gerd Appelt vom SV TuR Dresden.
Zur Siegerehrung begrüßte Dr. Dirk Jordan, Präsident des ZMDI Schachfestival e.V., die anwesenden Spieler und Gäste. Anschließend überreichte Turnierleiter und Seniorenreferent des SVS Christian Eichner die Pokale und Geldpreise. Die weiteren Gewinner konnten sich nach den Glückwünschen aus dem reichen Angebot des „Gabentisches“ wertvolle Sachpreise auswählen. Zum Abschluss dankte Christian Eichner dem Organisationsteam vom ZMDI Schachfestival und den Mitarbeitern des Hotels Wyndham Garden für die professionelle Durchführung der Meisterschaft und wünschte allen einen guten Nachhauseweg.
Hier noch die Zieleinläufe in den Kategorien:
Beste weibliche Teilnehmerin WFM Marina Krilova, SF Schöneck
Bester Spieler über 80: Gerd Appelt, SV TuR Dresden
Bester Spieler 70 bis 80: Rainer Siegmund, SV Dresden – Striesen
Bester in der Kategorie TWZ 1700 bis 1850: Siegfried Klimpel, TSV Kareth – Lappersdorf
Bester in der Kategorie TWZ < 1700: Wolfgang Kretschmer, SV Schirgiswalde
Die letzte Runde der 24. Offenen Sächsischen Senioreneinzelmeisterschaft verspricht Spannung pur. Alexander Schneider (Wilhelmshavener SC) und Dr. Rainer Kempe (SV Lok Dresden) werden den Turniersieg unter sich ausmachen. Alexander Schneider, der heute gegen Udo Waltenberger erfolgreich war, liegt mit 6,5 Punkten allein an der Tabellenspitze. Sein morgiger Gegner war von den Spielern, die mit jeweils 5 Punkten in die achte Runde gestartet waren, als einziger erfolgreich – er gewann gegen Marina Krilova.
Die Partie an Brett drei zwischen Siegfried Klimpel und Klaus Nickl endete remis. Auch der Kampf um die Plätze ist wie die Damenwertung noch offen.
Gruppe A
Joachim Knaak besiegelte seinen Turniersieg im Vormittagsspiel mit einem Remis gegen Jens Luger. Die Auseinandersetzung um die Plätze 2 und 3 fand im Fernduell zwischen Bernhard Scheuermann und Janek Weißpflog statt. Hier wurde es noch einmal richtig interessant. Am Ende siegten Beide und es entschied die Zweitwertung für Bernhard Scheuermann.
Gruppe B
Vor der letzten Runde – 3 Spieler ( Jahn , Scholz und Deller ) mit 5,5 Punkten und dahinter mit 5 bzw. 4,5 Punkten weitere 3 Spieler( Rudolph, Mishin und Könze). Dabei nur ein direktes Duell mit Rudolph gegen Mishin. Am Ende wird wohl bis zu Platz 6 die Zweitwertung entscheiden; und das nach 9 Runden – hier ist die Besonderheit des Turnieres mehr als ersichtlich: in der DWZ fast gleichwertige Spieler treffen aufeinander. Und dann lief die letzte Runde: Rudolph siegt gegen Mishin – am Ende setzte Smagulnov Scholz Patt ! Letztlich siegte Ulrich Deller vor Dietmar Jahn und Michael Scholz.
Gruppe C
Hier gab es nach der 8. Runde noch keine Vorentscheidung. Der Sieg wird also zwischen Holger Längert, Roland Bloi und Marcel Peukert ausgemacht. Schnell nimmt Marc Peukert das Remisangebot von Roland Bloi an. Hier fehlt bei Marc noch etwas Turniererfahrung. Lämmert spielt gegen den ältesten Teilnehmer Fritz Scholz. Fritz spielt mit zunehmender Länge des Turnieres immer besser und die Partie endet Remis. Hier gilt die Besonderheit – es zählt am Ende lediglich die erreichte Punktzahl, da eine Gleichbehandlung durch die fehlende 10. Runde nur schwer erreichbar ist. Deshalb 2 Sieger und ein Drittplatzierter. Besonders das Spiel von Holm Schlegel war begeisternd. Wie er seiner starken körperlichen Behinderung mit den zunehmenden Schmerzen begegnete, verdient aller Hochachtung.
Gruppe D
Die drei Erstplatzierten stehen vor der letzten Runde fest. Die Reihenfolge noch nicht. Es blieb nach der letzten Runde wie zuvor. Es siegte Hagen Schlegel vor Tom Dehmelt und Günther Liehr. Der jüngste Teilnehmer kam aus dieser Gruppe mit Casper Linnemann.
Heute ging nach 4 Tagen und 7 spannenden Runden die XVI. Deutsche Betriebssport-Meisterschaft im Schach zu Ende. Interessierte Beobachterin der Schlussrunde war die Vizepräsidentin des DBSV, Gabriele Wrede.
Nachdem die letzte Partie der Meisterschaft nach mehr als 4 Stunden beendet war – die Meisterschaft zeichnete sich insgesamt allgemein durch faires und kämpferisches Schach aus – begrüßte der Präsident des ZMDI Schachfestival Dresden e.V., Dr. Dirk Jordan, die 35 Mannschaften zur Siegerehrung und übergab das Wort an Frau Wrede. Sie überbrachte die besten Grüße des Vorstandes des DBSV, lobte die Organisation und freute sich gemeinsam mit den Spielern und Organisatoren über eine rundum gelungene Meisterschaft.
Die Meistermannschaft kommt in diesem Jahr aus Meißen. Das Team UKA startete in sehr starker Besetzung und wurde seiner Favoritenrolle voll und ganz gerecht. Es gewann sämtliche Begegnungen und holte die Maximalausbeute von 14 Mannschaftspunkten aus sieben Runden. Zweiter wurde AGI Frankfurt. Den dritten Platz belegt das Team Deutsche Post Bonn. Nach der Übergabe der Pokale, der Medaillen und Siegerurkunden wurde zu Ehren des Deutschen Meisters die Nationalhymne intoniert.
Dann wurden der Zweit- und Drittplatzierte sowie die jeweils drei besten Spieler an den einzelnen Brettern geehrt. Gabriele Wrede, Turnierleiter Martin Sebastian und die Schiedsrichter Egmont Pönisch und Frank Jäger übergaben die Preise.
Den Abschluss der Siegerehrung bildete die Übergabe einer Erinnerungsurkunde und einer typischen Dresdner Spezialität – Christstollen in einer Geschenkpackung mit der Frauenkirche für jede teilnehmende Mannschaft.
Zum Abschluss der Siegerehrung lud Gabriele Wrede alle Spieler zur XVII. Deutsche Betriebssport – Meisterschaft im Schach 2017 nach Berlin ein. Veranstalter wird der Kultur- und Sportverein Berlin e.V. sein.
Heute Abend werden beim American Amateur Cup sieben Runden absolviert sein. Bereits nach drei Runden war eines klar: es gibt keine eindeutigen Favoriten wer mit schnellen Entscheidungen gerechnet hat, lag falsch. Für einige zu Beginn gewöhnungsbedürftig war die Umstellung auf die Bedenkzeit von zunächst 60 Minuten plus 30 Sekunden pro Zug für die ersten 40 Züge. Waren in den ersten beiden Runden noch Siege durch Zeitüberschreitungen festzustellen, besserte sich dies schnell und war dann in der 3. Runde gar nicht mehr der Fall.
In der Gruppe C wird es morgen in jedem Fall interessant: Die beiden Führenden (Holger Längert und Roland Bloi) müssen beide noch gegen den derzeit an dritter Stelle liegenden Marc Peukert (12 Jahre) spielen. Alle können die Gruppe noch gewinnen.
Hier einige Impressionen aus den gespielten Runden: