Archiv des Monats: August 2013

Israel nur eine Nasenlänge vor Verfolger Weißrussland

hammarAktenzeichen XY Ungelöst. Die bevorstehende 9. Runde entpuppt sich als ein ungelöster Fall dieser Kultserie. Nach den heutigen Partien ist nämlich die Entwicklung an der Spitze noch unvorhersehbar und jeder Zug kann morgen über das Schicksal der einen oder anderen Mannschaft entscheiden.
Die erste Mannschaft der Schweden hat sich heute teuer gegen Israel verkauft. Mit einer 1 ½ – 2 ½ Niederlage ließen die Schweden das israelische Team vorbeiziehen. Der zweite Tabellenführer Weißrussland musste heute hart um den Verbleib an der Spitze kämpfen. Das Team Hessen I konnte den Weißrussen ein 2 – 2 abringen. Dies war eine freudige Überraschung für alle, die der deutschen Mannschaft heute die Daumen gedrückt haben. Damit führt Israel mit 14 Punkten nur um Haaresbreite vor Weißrussland mit 13 Punkten.
Die Senioren des SF Leipzig mussten eine herbe ½ – 3 ½ Niederlage gegen das Männerteam aus Russland einstecken. Die weiteren Verfolger England I und Italien wahrten sich beide ihre Chance auf vordere Plätze. Beide gewannen ihren Wettkampf jeweils mit 2 ½ – 1 ½.
Im Anschluss an die 8. Runde startet die Deutsche Familienmeisterschaft. 30 Familien aus ganz Deutschland spielen gegeneinander und trotzen der Hitze in den klimatisierten Räumen des Ramada Hotels Dresden.

„Duo Mercurius“ verzauberte Schachspieler

Helga Schmidt, Text

Ein Sommer-Sonnen-Konzert im Lohengrin-Haus in Graupa bei Dresden ließ alle teilnehmenden Gäste, Schachspieler und deren Partner , gestern einen wunderbaren Nachmittag erleben. Herr Geibel mit der Violine und seine Partnerin Maria Tosenko am Klavier entlockten ihren Instrumenten die anmutigsten und temperamentvollsten Töne, so dass am Ende des Konzertes die Anstrengungen des morgendlichen Schachspiels vergessen waren. Bei Klängen von Mozart, Wagner und Bizet konnten alle entspannen.
Die Musiker beherrschten ihre Instrumente mit solcher Virtuosität und Brillanz, dass man glaubte, sie lassen Schachfiguren auf dem Brett tanzen. Mit großem und lang anhaltendem Beifall dankten die Schachspieler, die aus Norwegen, Finnland, den Niederlanden, England, Israel und Deutschland kamen, Maria Tosenko und Herrn Geibel für den wunderbaren Nachmittag.
Danach nutzen die Gäste noch die Möglichkeit zum Besuch der neugestalteten Wagner-Gedenkstätte im Jagdschloss nebenan.
Vielen Dank den Musikern und den Mitarbeitern der Wagner-Gedenkstätte!!

Bisher nutzten fast 300 Gäste die Rahmenveranstaltungen, um die Stadt und ihre Umgebung in ihrer Schönheit und Vielfalt kennen zu lernen.

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Noch keine Vorentscheidung gefallen

Viacheslav DydyshkoBei der heutigen 7. Runde blieb der erwartete Spitzenkampf zwischen Weißrussland und Israel und eine mögliche Vorentscheidung des Turniers aus. Die beiden Mannschaften, die zur Zeit auf den ersten beiden Plätzen im Ranking stehen, einigten sich relativ schnell auf ein mannschaftsdienliches Remis.

Während dessen entbrannte bei den direkten Verfolgern ein erbitterter Kampf um jeden Punkt. Die sieben Mannschaften, die mit jeweils 9 Punkten direkt hinter den beiden Tabellenführern liegen, gaben alles, um den Abstand zu verkürzen. Doch am Ende trennten sie sich fast alle 2-2. Auch Hessen I spielte Remis gegen Russland. Besonderheit hier war, dass sich alle vier Partien der Mannschaft, mit IM Anatoly Donchenko und IM Klaus Klundt, Remis getrennt haben. Hessen I ist damit die stärkste deutsche Landesauswahl in diesem Turnier.

Im Mittelfeld gab es heute keine großen Überraschungen. Das Team Wien erspielte sich einen 3½-½ Sieg gegen SV TUR Dresden. Die Mannschaft um IM Andreas Dückstein dominierte klar die heimische Auswahl. Dückstein ist mit seinen 85 Jahren der älteste IM in diesem Turnier. Bei den österreichischen Landsmänner kam es zu einer Niederlage der Salzburger gegen die Schweiz ½-3½ .

Nicht nur die Spieler leisten Großes bei diesem Turnier. Besonders zu erwähnen ist auch das unerschütterliche Engagement der Schiedsrichter, diese Meisterschaft so reibungslos wie möglich durchführen zu können. Hauptschiedsrichter Egmont Pönisch und sein Team sind stets bemüht, den Schachspielern eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre zu bieten. Ein wahres Urgestein der Seniorenmeisterschaft ist Werner Schreyer, der in diesem Jahr die Position des Pairing officers einnimmt. Er ist der Einzige, der alle 12 bisher in Dresden abgehaltenen Europäischen Seniorenmeisterschaften erlebt hat. Ein solches Durchhaltevermögen verdient Respekt.

Für alle, die nach dieser aufgeheizten und Remis-schwangeren Runde etwas entspannen wollen, geht es nun am Abend zum Wagner Konzert nach Graupa. 44 Interessierte meldeten sich für diesen musikalischen Genuss an.

BSW DB AG IIIEvgeny MochalovIM Klundtitalien deutschlandAMagdeburgTeam Wien

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Runde 6 – Israel weiter vorne

krupreichikWeißrussland konnte den ganz leichten Vorteil auf dem Papier (ELO 2427 zu 2420) nutzen und das Duell der ELO – Riesen gegen Russland mit 2½ zu 1½ für sich entscheiden. Dabei war bemerkenswert, dass Weißrussland an keinem Brett in Gefahr geriet, sondern Russland faktisch keine Chance ließ, woran auch der Sieg der Russen am dritten Brett nichts änderte. Leidtragender war insbesondere der bisherige Mister 100%, GM Vladimir Zhelnin, der zum ersten Mal im Turnier eine Partie (gegen GM Vladimir Veremeichik) verlor.

Israel löste seine Aufgabe bravourös. Nach einem taktischen Kurzremis am vierten Brett durch Boris Maryasin, der seine Niederlage vom Vortag verdauen musste, konnten sich die anderen Spieler alle durchsetzen, wodurch Israel sich mit 3½ – ½ gegen Dänemark 1 durchsetzte.

Dahinter trennten Belgien 1 und Hessen sich remis.

Deutschland A gewann gegen SF Leipzig mit 2 ½ – 1 ½ – übrigens heute das häufigste Ergebnis, was den enormen Kampfgeist der Spieler beweist. Bei der Partie „-mann gegen –mann“ behielt Uhlmann gegen Lehmann die Oberhand. Die anderen trennten sich remis.

Das Team Russland Frauen, das 3 Seniorenweltmeisterinnen aufbietet, musste sich gegen Norwegen 1 mit einem Remis zufrieden geben. Vielleicht lag es daran, dass die amtierende Seniorenweltmeisterin Galina Strutinskaja heute nicht ins Geschehen eingriff.

Das deutsche Frauenteam hingegen scheint sich im Turnier sehr wohl zu fühlen und schlägt Wales mit 2½ – 1½.

Morgen könnte es durch eine Entscheidung in der Spitzenbegegnung zwischen Weißrussland und Israel zu einer Vorentscheidung kommen. Russland muss gegen Hessen 1 unbedingt gewinnen, wenn es noch um den Titel mitspielen will.

Kultur und Entspannung beim Rahmenprogramm

Am Vormittag besichtigte eine Gruppe das berühmte Damaskuszimmer im Japanischen Palais. Später ließen sich die Schachfreunde im Weingut Hoflößnitz in die Geheimnisse des Sächsischen Weinbaus einweihen – natürlich nicht ohne auch das ein oder andere Gläschen zu verkosten.

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Runde 5 – Israel widersteht Russland und Weißrussland ist zurück

gofshtein vasiukovDie verlustpunktfreien Teams Israel und Russland trennen sich 2-2. Nach einem Kurzremis am 2.Brett wurden die Partien ausgekämpft. Am ersten Brett erwischte GM Vasiukov gegen GM Gofshtein keinen guten Tag und unterlag, das dritte Brett endete patt im 52. Zug. Bei den Punktesammlern beider Teams (jeweils vier Punkte aus vier Partien) war es GM Zhelnin vorbehalten, mit seinem 5. Sieg den Ausgleich gegen GM Maryasin zu erzielen.
Die Punkteteilung in der Spitzenbegegnung nutzte Weißrussland mit einem 3 – 1 gegen Italien, um wieder ganz vorne mitzuspielen. Morgen kommt es zur Begegnung der beiden ELO – Riesen Weißrussland und Russland.
Deutschland A kam über ein Unentschieden gegen Brandenburg nicht hinaus, während das deutsche Frauenteam gegen BSW/DBAG 1 mit 0 – 4 unter die Räder kam.
Auch das Team Russland Frauen verlor 1½ – 2½ gegen Dänemark 1, das morgen Israel herausfordert.

Turnierleiter Guntram Ledfuß gratulierte vor dem Start der Runde Vilorij Bisse (VS Seniorenschach Dresden) und Karl – Heinz Bondick (Ottonen Magdeburg) zum Geburtstag und überreichte als Präsent jeweils das Spiel „Deutschland – mehr als Lederhosen. Schachlich wurde den Geburtstagskindern nichts geschenkt. Beide verloren jeweils wie auch ihre Teams- VS Seniorenschach gegen Schweden 4 mit ½ – 3½ und Ottonen Magdeburg, die – wie manch anderes Team auch – ihre mannschaftliche Geschlossenheit durch Wimpel am Tisch demonstrieren, gegen USV TU Dresden mit 1-3.

Barockgarten Großsedlitz und Basteiaussicht
Neben den sportlichen Höhepunkten begeisterten erneut die beiden Rahmenveranstaltungen: Den Vormittag verbrachten die Teilnehmer im Barockgartens Großsedlitz – durch die Verbindung französischen und italienischen Barocks eine besondere Kostbarkeit sächsischer Gartenbaukunst. Am Nachmittag brach eine Gruppe in die Sächsische Schweiz auf und genoss bei bestem Wetter die herrliche Aussicht von der Bastei.

Am Donnerstag gibt es zwei herausragende Angebote: Am Vormittag kann im Panometer Dresden das von Yadegar Asisi geschaffene Panoramabild der Barockstadt Dresden bestaunt werden. Am Nachmittag steht ein Besuch des Residenzschlosses Dresden auf dem Programm, das so berühmte Museen wie das Historische und das Neue Grüne Gewölbe, die Türckische Cammer und die erst im Februar 2013 im Riesensaal wiedereröffnete Rüstkammer beherbergt.

chemie 1chemie 2GM Evgeni VasiukovGM Leonid GofshteinKarl Heinz BondickValerij Bisse

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Runde 4 – nur noch zwei Teams ohne Verlustpunkte

Uhlmann gofshteinNach der 4. Runde liegen zwei Mannschaften mit 8 Punkten vorn: Russland und Israel. Das starke russische Team besiegte St. Petersburg deutlich mit 3 –1 und Deutschland A unterlag Israel mit 3 ½ – ½ . Dahinter trennten sich Dänemark 1 und Hessen 1 mit 2 ½ – 1 ½ und Weißrussland und die Schweiz mit 3 – 1.

Aus englischer Sicht ist zu vermelden, dass nach dem freudigen Ereignis im Königshaus beim königlichen Spiel in Dresden zwei englische Teams aufeinander trafen: England 2 schlug England 1 mit 2 ½ – 1 ½.

Die beiden Frauenteams konnten heute Siege feiern. Deutschland gewann gegen Widukind 1 3 ½ – ½ und Russland, das nun 7 Punkte hat, gegen Schweden 1 2 ½ – 1 ½.

Hingewiesen sei an dieser Stelle einmal auf das Schachportal www.sjakk.net, das aus norwegischer Sicht auch über die 15. Europäische Seniorenmannschafts-meisterschaft berichtet. Das Foto vom Spielort stammt von Björn Berg Johansen, der für das Team Norwegen 4 spielt.

Morgen kommt es zur Spitzenbegegnung zwischen Russland und Israel. Bei den Verfolgern treffen Weißrussland und Italien sowie das russische Frauenteam und Dänemark 1 aufeinander.

Äußerst erfolgreicher Start des Rahmenprogramms

Gestern brachen die Organisatorinnen des Rahmenprogramms Helga Schmidt und Helga Jäsche mit 54 Schachfreunden und deren Begleitung mit der Sächsischen Dampfschifffahrt zur Schlösserfahrt nach Pillnitz auf. Mit dem Schaufelraddampfer Leipzig ging es bei bestem Wetter um 16.00 Uhr los. Nach einem kürzeren Aufenthalt im Schlossgarten Pillnitz lief die fröhliche Gruppe gegen 19.25 Uhr wieder am Terrassenufer ein.

Heute Vormittag stand ein Besuch des Barockgartens Großsedlitz und ein Ausflug in die Sächsische Schweiz auf dem Programm.
Am morgigen Mittwoch kann am Vormittag das berühmte Damaskuszimmer besichtigt werden – eine Kostbarkeit osmanischer Innenarchitektur im Museum für Völkerkunde Dresden, untergebracht im Japanischen Palais.

Am Nachmittag verheißt ein Besuch im Weingut Hoflößnitz in der reizvollen Umgebung der Radebeuler Weinhänge bei kulinarischen Genüssen Entspannung.

 

Dampferengland1 england2johansen norwegen4PillnitzRussland Frauenvasiukov faibisovitch

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Erste Überraschung in der 3. Runde!

Das an 10 gesetzte schwedische Team erkämpfte gegen Weißrußland ein 2:2.Am Spitzenbrett der anderen Toppaarung gelang dem Dresdner Günter Weidlich für Deutschland B gegen den russischen GM Nikolai Pushkov ein schnelles Remis. Dies ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, hatte Weidlich sich doch akribisch auf GM Vasjukov vorbereitet und war vom Wechsel im russischen Team einigermaßen überrascht. Letztlich musste sich Deutschland B mit 3 ½ zu ½ geschlagen geben, nachdem der Dresdner Wolfgang Lenk seine Partie gegen IM Mishuchkov nach langem Kampf verlor.

Vor Beginn der dritten Runde gratulierte Turnierleiter Guntram Ledfuß den Geburtstagskindern Herbert Titz vom Team Wien und Oystein Hjertenes von Norwegen 1 und überreichte als Geschenk die Spiele „Deutschland – mehr als Lederhosen“ bzw. „Chess – more than a Game“.

Die weiteren vorderen Teams konnten Ihre Spiele gewinnen. Israel schlug die Sportfreunde Katernberg mit 3 ½ zu ½. Deutschland A gewann gegen Belgien 1 souverän mit 4 – 0.

Das russische Frauenteam kam gegen die Schweiz über ein Remis nicht hinaus, das deutsche Frauenteam hingegen erreichte gegen das Team Steiermark ebenfalls ein Remis.

Die Partien des morgigen Tages versprechen einiges an Spannung: Russland trifft auf das Team St. Petersburg, Deutschland A auf Israel, Dänermark 1 auf Hessen 1 und Weißrussland auf die Schweiz.

 

Frauen deutschland 1geburtstagskindgeburtstagskind 2lenkteam belgien 1team belgien 2

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Damen und Türme voran!

GM Alon Greenfeld gegen GM Georg MeierDie heutige Runde stand im Zeichen der Turmendspiele, dazu wurden strategisch und souverän Damen geopfert, um zum Sieg zu gelangen. Ein solches Damenopfer brachte auch Willi Skibbe und konnte damit Manuel Pietzsch besiegen.

GM Georg Meier überraschte seinen Kontrahenten GM Alon Greenfeld mit einer präzisen Eröffnung. Dessen Sorgenfalten wurden immer tiefer. Der wohlverdiente Sieg von GM Meier war auch der einzige an den vorderen Brettern. Somit führt nun er die Gruppe A mit einem halben Punkt Vorsprung an.
In der Gruppe B trennten sich die beiden Spitzenreiter an Brett 1, Andreas Wolf und Jochen Eilers, mit einem taktischen Remis und führen jetzt mit Alexander Herbrig, der einen Sieg für sich verbuchen konnte, die Tabelle in dieser Gruppe an.

Die Gruppe C weist an der Spitze noch keine Veränderung auf. Johann Wiessner konnte mit einem Sieg seinen Führungsplatz heute verfestigen.

Erfreulicherweise spielen auch einige Familien im Turnier mit. Heute konnten die Geschwister Julia und Hai Lam Bui beide mit einem Sieg das Schachbrett verlassen. Der Papa war stolz. Anna Nobis sieht man schon zu Beginn der Partie ihre Absicht an, Christian Pössel musste ihr die Hand reichen.

 

 Robert Baskin gegen Marsel EfroimskiHai Lam BuiJulia BuiGM Georg Meier und Schiedsrichter Martin SebastianAnna NobisAndreas Wolf Gruppe B

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Schach oder Freibad?

DSC 8094Bei unglaublichen Temperaturen über der 30 Grad Marke haben sich 61 fröhliche Menschen heute Abend für Schach entschieden und sich zur 13. Offenen Deutschen Familienmeisterschaft eingefunden. 7 Runden lang leisteten sich Familien aus ganz Deutschland in Zweierteams einen schachlichen Schlagabtausch. Es kamen sogar Familien aus Koblenz und Ammersee, hinter München, um mit Alt und Jung das Spiel der Könige zu vollführen.

Trotz einiger Tränchen bei den jüngeren Spielern verlief das Turnier fair und ohne Streitfälle. Dabei stand der Spaß deutlich im Vordergrund. Hierbei war die Spielstärke für die Teilnehmer nicht entscheidend, viel wichtiger war es, mit der ganzen Familie Zeit zu verbringen und gemeinsam Schach zu spielen. Eine Familie schlug sogar zu dritt beim Turnier auf. Die Familie Richter spielte mit Vater, Mutter und Sohn und rotierte jede Runde, damit alle einmal zum Zug kamen.

Bei einem Turnier, bei dem sowohl ältere und erfahrene Spieler, als auch Jungspunde, die gerade erst ihre Ausbildung im Schach beginnen, teilnehmen, bleibt der Lernfaktor nicht aus. Lektionen wie: „Berührt, geführt.“, oder dass man mit der Hand, mit der man zieht, auch die Uhr drücken muss, waren mit von der Partie.

Zum Schluss wurden dann die Teams in folgenden Kategorien geehrt: Spielstärkste Familie, Beste Familie, Beste Familie mit einem Spieler U18, Beste Familie mit zwei Spielern U18, Bestes Ehepaar, Bestes Geschwisterpaar, Beste Familie Eltern-Kind und Beste Familie Großeltern-Enkelkind.

Gewonnen haben in diesen Kategorien:

Familie Schneider als Spielstärkste Familie.
Familie Rößler Junior als Beste Familie. Phillip Rößler war der jüngste Spieler des gesamten Turniers, mit seinen 7 Jahren.
Brüder Zimmermann als Spielstärkste Familie mit einem Spieler unter 18 Jahren.
Familie Schmidt als Spielstärkste Familie mit zwei Spielern unter 18 Jahren.
Robert und Martina Beltz als Spielstärkstes Ehepaar.
Familie Jakobi als Spielstärkste Familie Großeltern-Enkelkind.
Familie Schneider noch einmal als Spielstärkste Familie Eltern-Kind.
Brüder Zimmermann als Spielstärkste Geschwister.

 

Halbzeit im Schach

Samuel Shankland gegen Georg MeierErwartungsgemäß sind in der vierten Runde die Titelträger in der A Gruppe unter sich. Es ist aber natürlich noch alles offen. Von den Spitzenbrettern konnte nur der israelische Großmeister Alon Greenfeld seine Partie gegen GM Deep Sengupta gewinnen und liegt nun verdientermaßen mit einen halben Punkt Vorsprung, verlustpunktfrei zu den Verfolgern, auf dem Spitzenplatz. An den Brettern 1 und 2 wurde jeder halbe Punkt hart verteidigt und die Großmeister Samuel Shankland und Georg Meier, sowie Peter Prohaszka und Mikhailo Oleksienko trennten sich letztendlich Remis.

Einen Erfolg konnte heute auch der junge Oliver Schackmann verbuchen. Er gewann gegen den CM Frank Schellmann und erkämpft sich somit seinen zweiten Punkt nach fast fünf Stunden Spiel, dass zeugt nicht nur von schachlichem Können, sondern beweist auch seine konditionelle Fitness.
In der B Gruppe können Jochen Eilers und Andreas Wolf mit der ersten Turnierhälfte zufrieden sein.. Beide führen die Gruppe an und werden morgen gegeneinander antreten, jeder darauf aus, dem anderen den Punkt abzuluchsen und sich weiter auf dem Treppchen zu behaupten.

Die Gruppe C liegt erstaunlich eng beieinander. Johan Wiessner musste heute seinen ersten halben Punkt gegen Rene Frommelt abgeben, führt aber knapp mit einem halben Punkt vor der großen Verfolgermenge. Auch hier werden die morgigen Partien das Feld hoffentlich etwas auflockern und eine neue Spitzengruppe formieren.

 

pgnPartien der 4. Runde zum Herunterladen

 

Spitzenbrett der Bruppe BRene FrommeltOliver Schackmann gegen Frank Schellmann

Rahmenveranstaltung

TOURISTIC EVENTS
25th may 2013

Dear Chess friends!

A warm welcome to the European Team championship for Seniors and a happy reunion at the supporting events!
The Program for 2013 offers you Dresden’s culinary and cultural delights.
Look forward to the following events:

Sunday, 21.07.13
Arrival and the beginning of booking the trips

Monday, 22.07.13
3:15 pm Departure by special buses from the hotel to the “Terrassenufer”
4:00 pm castle tour with the Saxon Steamboats to the castle in Pillnitz (with a walk through the castle park) and back
Return trip from the “Terrassenufer” takes place individually
Costs: 21,- €/pers.

Tuesday, 23.07.13
10:00 am Departure from the hotel with special buses to the Baroque gardens Großsedlitz
We will enjoy a wonderful morning in a pleasant surrounding
Costs: 13,- €/pers.

Tuesday, 23.07.13
3:15 pm Departure by special buses from the hotel
Today you can experience the Saxon Switzerland with the bastion view.
We will be back at the hotel around 7:00 pm.
Costs: 16,50 €/pers.

Wednesday, 24.07.13
10:00 am Departure by bus to visit the Damascus-Rooms at the Japanese Palace
Costs: 3,- €/pers.

Wednesday, 24.07.13
3:15 pm Departure with special buses to the Winery Hoflößnitz
Scenic beauty and culinary delights await you!
We will be coming back with the bus around 7:00 pm.
Costs: 27,-€/pers.

Thursday, 25.07.13
10:00 am Departure to the Panometer with the new panoramic picture of the baroque residential city of Dresden
Normally scheduled public-transit bus
Costs: 10,- €/pers.

Thursday, 25.07.13
3:15 pm bus ride to the Dresden castle
It is possible to visit the „Riesensaal“(with guide).
Individual Return
Costs: 15,- €/pers.

Friday, 26.07.13
3:15 pm Departure with special buses to the Richard–Wagner Memorial.
We have prepared a very special highlight just for you.
You will experience a little concert in historic surroundings and
you have the opportunity to visit the newly redesigned Wagner museum
.
We will be back at the hotel around 7:00 pm.
Costs: 22,- €/pers.

Saturday, 27.07.13
3:15 pm Departure with special buses to Pirna, a guided visit of the historic city center with the St. Mary’s church.
Costs: 20,- €/pers.

We ask you to please submit your wishes in time: schmidtyannic@aol.com
The number of participants is limited. Thank you!

 

I look forward to your coming!

 

Your Helga Schmidt