Runden 1 und 2

GM Deep Sengupta und Maximilian Neef (vorn); Julia Shvayger und GM Hendrik TeskeGruppe A >1900

In der „Königsklasse“ gab es bereits in der ersten Runde kleinere Überraschungen. So konnte der 14-jährige Robert Baskin dem 400 Punkte stärkeren, gestandenen Großmeister Evgeny Vorobiov einen halben Punkt abluchsen. Das gleiche gelang dem an 66 gesetzten Markus Hentze gegen GM Jens – Uwe Maiwald. Dem an 77 gesetzten Dirk Bösch gelang ein Sieg gegen GM Vladimir Sergeev.

In der zweiten Runde gelang der israelischen Nachwuchsspielerin WIM Yulia Shvayger ein Remis gegen GM Henrik Teske.
Ansonsten konnten sich jeweils die Favoriten durchsetzen, die sich nun in den nächsten Runden noch näher belauern werden. Maximilian Neef konnte in der längsten Partie des Tages den Gewinnbemühungen von GM Deep Sengupta lange standhalten; in einem Endspiel mit unterschiedlich farbenen Läufern und Turm nutze dieser einen kleinen Vorteil und münzte diesen nach 84 Zügen in einen vollen Punkt um.

Gruppe B 1600 < x < 2100

In dieser Gruppe gibt es wegen der geringeren Spielstärkeunterschiede der Teilnehmer keine echten Favoriten. Dies zeigten beide Runden: Die höher gesetzten Spieler konnten sich nur in ungefähr 50 % der Begegnungen durchsetzen. Die vermeintlich schwächeren Gegner setzten ihnen gehörig zu und konnten Siege oder Unentschieden einfahren.

Gruppe C < 1850

In der Gruppe C wird keinem etwas geschenkt. Das musste vor allem Vilorij Bisse in der 1. Runde schmerzhaft gegen Lothar Völler am Spitzenbrett erfahren.

Ansonsten gab es in dieser Gruppe in den ersten beiden Runden keine großen Überraschungen.

 

pgnPartien der 2. Runde zum Herunterladen

 

Spitzenpartie der Gruppe B - Gerd Schöhl wartet auf seinen GegnerJahn gegen von Koslowski - die Spitzenpartie der Gruppe C Filiz Osmanodja in der Partie gegen GM Samuel Shankland

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