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Dresdner Schachfestival e.V.

Dresdner Schachfestival

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Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

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Nachbetrachtung zum American Amateur Turnier 2017

DSC 8367 Edwin Fischer Konig PlauenSchön, dass sich von den 35 vorangemeldeten Teilnehmern 32 zu Beginn angemeldet haben. Es sah nach einem reibungslosen Turnierstart aus. Dann aber gab es - verursacht durch Sturmtief Xavier – Verzögerungen bei der Anreise und einen Spieler, der - ohne sich anzumelden - einfach im Spiellokal wartete.

Eine neue Regelung wurde nötig, die dann auch gemeinsam gefunden wurde: alle Gruppen fangen erst einmal mit 8 Teilnehmern an. Es wird ein Halbfinale und ein Finale als 8. bzw. 9. Runde am Sonntag gespielt. Die Platzierten auf den Plätzen 5 -8 spielen ebenso im Überkreuzvergleich die Plätze aus.

Ab Freitag zur 2. Runde wurden in der Gruppe C dann die „neuen“ Teilnehmer eingereiht und in der ursprünglichen Form das 9-Runden Turnier gespielt.

Was brachte die 8er Lösung nicht alles so mit sich: Die Endspielteilnehmer in der A- Gruppe und einmal in der B- Gruppe gingen nur über eine Blitzrelegation – und auch hier über die volle Distanz von maximal 3 Partien - das zeigte doch, wie hoch die Leistungsdichte in den beiden ersten Gruppen war.

Die Endspiele brachten dann 2 durchaus als Überraschung zu wertende Ergebnisse:

Siegte in der A- Gruppe noch der Favorit Edwin Fischer gegen Ralf Schober, gab es in der B – Gruppe mit dem Sieg von Heike Könze gegen Dr. Markus Peglau eine volle Überraschung für den Gegner. Aber Schach lebt von Überraschungen und bei Gleichwertigkeit sind Fehler oder nicht gesehene Züge einfach nicht auszubügeln. Genauso überraschend dürfte im Spiel um Platz 3 der Gruppe A der Sieg von Christoph Dahl – als Jüngster der Gruppe – gegen Bernhard Scheuermann gewesen sein – hier war wohl das verlorene Blitz noch nachwirkend.

Der dritte Platz in der B – Gruppe ging dann nicht voll ausgereizt an Gerd Schöhl (gegen Roland Grießbach). Hier ist anzumerken, dass alle Spieler es toll fanden, dass sich Schachfreund Grießbach nach seinem persönlichen Missgeschick dem Schachspiel am Sonntag stellte.

Wenn in der C- Gruppe Kai Pätzold, als in der Wertung auf Rang 9 gesetzter Spieler, Dritter wird und am Anfang sehr verhalten mit den Remis- Partien anfing, ist das schon eine Anmerkung wert. Mit Hagen Schlegel gewann ein ebenso nicht favorisierter Spieler das Turnier vor Sören Brüchner.

Zur D – Gruppe: War das Halbfinale eine familieninterne Sache zwischen dem späteren Überraschungssieger Marc Peukert und seinem Vater, so ist Charis Peglau als spätere Zweite im Turnier bis dahin ein tadelloses Turnier gelungen. Überraschend der Dritte Platz von Etienne Pätzold (überraschend war es wohl auch für ihn selbst).

Interessant und sehr belebend war der interne Familienvergleich der Peglaus: zwei Preise aus vieren und Miriam (nicht startend durch ihre Länderspielteilnahme) sowie die Begleitung von GM Hendrik Teske, der auch viel Interessantes zum Turnier einbrachte.

Das Turnier lebt eigentlich sehr von der familiären Atmosphäre. Und so werden wir für 2018 viele Anregungen aufnehmen. Da fiel ein unentschuldigtes Nichtantreten von Sportfreund Müller ( war der wartende Spieler) ab der 5. Runde besonders auf. Danke an Frank Stolzenwald, der sich dem Vergleich in der C- Gruppe stellte und somit den Gruppen C und D spielfreie Runden ersparte.

Wünschen wir allen Teilnehmern und ganz besonders unserem Ältesten Fritz Scholz und seinen „Begleitern“ viel Gesundheit und ein erfolgreicheres 2018.

DSC 8365 Turnierleiter Guhther Kaden gibt das Stechen frei

DSC 8366 Ralf Schober Edwin FischerDSC 8371 Entscheidungspartie um den Gesamtsieg im BlitzDSC 8378 Sieger Gruppe ADSC 8382 Sieger Gruppe BDSC 8385 Sieger Gruppe CDSC 8387 Sieger Gruppe D

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 12. Oktober 2017 17:44
 
 

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