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| von links: ZMDI Sponsorenvetreter Herr Colsman, Ehsan Ghaem-Maghami (2.Platz), Georg Meier (1.Platz), ,Igor Lysyj (3.Platz), Hauptschiedsrichter Egmont Pönisch |
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Es kann nur einen geben
Laura Jordan
Nun steht es fest! Der Gewinner des 19. ZMDI Open ist Georg Meier. Nach einem spannenden ersten Spiel folgten 2 Tie-breaks, die von den Spielern gewünscht wurden, um den Nachteil für Schwarz bei nur einem Tie-break auszugleichen. Diese schlaue Idee kam Esha Ghaem Maghami nach der gestrigen ersten Entscheidungsrunde. Beide Tie-breaks konnte Georg Meier für sich entscheiden und diesen verdienten Sieg kann man ihm wirklich nur gönnen. Auch das restliche Turnier ist jetzt entschieden. Offiziell gibt es eigentlich nur einen Gewinner, doch die besondere Spielweise dieses Turniers erlaubt es, mehr als einen Teilnehmer zu ehren. So gehen auch Preise an die besten 20 Schachfreunde sowie jeweils an die ersten 3 der Sonderkategorien nach der TWZ. Auch wird die beste Spielerin gekürt. In diesem Turnier war die Seite der Frauen leider nicht so stark vertreten, doch unter den 4 Teilnehmerinnen ließ sich die Beste ermitteln. Dieses Jahr ging diese Ehrung an Saskia Stark. Spannend wurde es heute noch mal um Maximilian Kölsch. Er spielte seine 2. Partie gegen einen FIDE-Meister und beendete sie, wie zuvor schon gegen Paul Hoffmann, mit einem Remis. Die Siegerehrung war der krönende Abschluss des Opens und war ein ganz besonderes Erlebnis für sich. Im nachhinein kann man sagen, dass das 19. ZMDI Open ein Spaß für Groß und Klein war und spannend bis zum Schluss. Wir hoffen, dass nächstes Jahr mehr heiße Züge als heiße Temperaturen zu sehen sind. Bis dahin
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| Georg Meier dei der alltäglichen GM-Partievorstellung |
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Die vier Musketiere
Laura Jordan
Die Auslosung des siebten Spieltages ergab das deutsche Duell Alexander Graf (2590) gegen Georg Meier (2648) und die Paarung Igor Lysyj (RUS 2631) gegen den mehrmaligen ZMDI-Gewinner Ehsan Ghaem Maghami (IRI 2585). Diese vier Kontrahenten spielten um den Einzug ins doppelrundige Finale, das Samstag und Sonntag jeweils um 9:00 Uhr gestartet wird, wie die Musketiere. Dabei kämpften sie vielleicht nicht immer zusammen, aber doch für ein und dasselbe Ziel – als Finalist aus dem Saal zu gehen. In der ersten Partie überraschte Alexander Graf seinen Gegenspieler mit einer ungewohnten Eröffnung, jedoch verteidigte sich Georg Meier zäh und konnte nach einem Fehlgriff Grafs die Initiative übernehmen und Material gewinnen. Somit stand nach drei Stunden Spielzeit Georg Meier als erster Finalist fest. In der zweiten Partie kam es zum schnellen Remis zwischen Lysyj und Ghaem Maghami. Auch beim Tie-break ließ sich noch keine Entscheidung fällen. Erst beim Blitzschach konnte sich Ehsan Ghaem Maghami gegen Igor Lysyj durchsetzen und gewann nach spannenden 10 Minuten verdient. Nun stehen sich der Iraner und der Deutsche im Finale gegenüber. Jeder der beiden hat jetzt schon bewiesen, dass er dieses Turnier zu Recht gewinnen könnte, doch wird es am Ende nur einer der beiden bis ganz an die Spitze schaffen. Wir drücken weiterhin die Daumen.
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| rechts die Tunierüberraschung Paul Hoffmann |
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David gegen Goliath – weiterer Sieg für Paul Hoffmann
Frank Jäger
Heute stand beim 19. ZMDI Open das Achtelfinale auf dem Programm. Neben 15 Großmeistern war nur Paul Hoffmann (FM, USV TU Dresden) im KO-System verblieben. Er musste heute gegen das Geburtstagskind GM Yaroslav Zherebukh antreten. Doch Geschenke gab es für den nun 17-jährigen keine – Paul besiegte den zweiten Großmeister hintereinander in diesem Turnier. Vielleicht sollte die gleichnamige Krake Paul befragt werden, ob morgen ein weiterer Sieg gegen einen Großmeister folgt? In den anderen Großmeisterduellen wurde ebenfalls hart gekämpft. Drei der KO-Partien wurden erst im Tiebreak entschieden. Der Sieger von 2007 und 2008 Ehsan Ghaem Maghami setzte sich im Schnellschach gegen Lajos Seres aus Ungarn durch. Eine dramatische Blitzentscheidungspartie Partie spielte Alexander Moiseenko, die Nummer 1 der Setzliste. Bei seinem Gegner Artem Iljin war bereits seit mehreren Zügen das Blättchen gefallen. Aber Moiseenko reklamierte keinen Sieg durch Zeitüberschreitung. Iljin kämpfte weiter um das Remis, was ihm als Schwarzer zum Weiterkommen reichen würde. Schließlich erreichte er eine tote Stellung, was ihm den Verbleib im KO-System sicherte. Ebenfalls zum Blitzentscheidungskampf kam es zwischen Lev Gutmann und Valentin Iotov. Lev Gutmann zog die schwarzen Steine, die ihm den Sieg im Läufer-Springer-Endspiel einbrachten. Im deutschen Duell besiegte Georg Meier den Erfurter Thomas Luther. Alexander Graf gewann gegen den Letten Normunds Miezis. Damit sind noch vier Deutsche im Rennen um den Turniersieg.
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| Der an eins gesetzte GM Alexander Moiseenko |
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Überraschungssieg an Brett 2
Matthias Möller
Die Auslosung zur vierten Runde brachte wie erwartet den ersten Wettkampf zweier Großmeister gegeneinander. Die Nummer Eins der Setzliste, GM Alexander Moiseenko (ELO 2667), schlug in einer spannenden Partie GM Ivan Farago (ELO 2420) und erfreute kurz nach seinem Gewinn die vielen interessierten Kiebitze mit einer 45-minütigen Analyse seiner Partie.
Den Überraschungssieg des Tages gelang aber dem 26-jährigen .Paul Hoffmann (ELO 2382), der in einer kampfbetonten Partie GM Igor Khenkin (ELO 2666) besiegen konnte. Seinen Raumvorteil am Damenflügel nutzte Paul sehr überzeugend um Druck auf zu bauen. In der knapper werdenden Bedenkzeit versuchte GM Khenkin zu verwickeln. Auf der einen Seite musste der weiße König immer auf Mattgefahren acht geben. Andererseits drohten ein weit aufgerückter Bauer auf b6 zur Dame zur werden. Als der Pulverrauch nach dem 40. Zug und der überstandenen Zeitnot abgezogen war, hatte Paul Hoffman eine Figur mehr und keine Probleme das Endspiel zu gewinnen.
Alle anderen fünfzehn Großmeister ließen aber nichts mehr anbrennen, so dass sich nun morgen um 14:00 Uhr an acht Brettern die Meister des Schachs miteinander messen müssen. Spannende und interessante Partie sind also zu erwarten, sollte es einmal keinen Gewinner geben, so müssen die Kontrahenten gegen 18:15 Uhr in einer Schnellschachpartie die Entscheidung suchen.
OFFIZIELLER PRESSETEXT an die Medien DD:
Dresdner schlägt Nationalspieler Khenkin
Mit einer konsequent konzentrierten Leistung gelang Paul Hoffmann am gestrigen Dienstag die bisher größte Leistung des Turniers. Mit den weißen Steinen bezwang der 26-jährige den in Russland geborenen, aber für Deutschland spielenden Nationalspieler Igor Khenkin in überzeugender Manier. Von Anfang an setzte der für den USV TU Dresden spielende Fidemeister den Favoriten unter Druck und baute seinen Vorsprung Stück für Stück aus. Mit einigen taktischen Verwicklungen versuchte sich Deutschlands Nr. 5 zu retten, der Dresdner aber übersah keine Falle. Dabei ist Hoffmann selbst zwar keine kleine Leuchte in seinem Sport, ein solcher Sieg ist jedoch nicht nur für ihn etwas ganz besonderes. Immerhin bestehen zwischen ihm und Khenkin rund 300 ELO-Punkte Wertzahldifferenz. Das ist im Schach schon eine gehörige Sensation und in der vierten Runde des Hauptturniers im Schachfestival 2010 die bisher größte überhaupt. Seit vergangenem Jahr neu im Programm sind die Lehrstunden der teilnehmenden Großmeister selbst. Jeden Nachmittag gegen 17 Uhr 30, trägt einer der anwesenden Spitzenspieler eine seiner Partien kommentiert vor. Die Lehrstunde ist dabei für jedermann kostenlos. Unterdessen haben die sächsischen Senioren bereits ihre fünfte Runde abgeschlossen. In der eigens gespielten Landesmeisterschaft führt nunmehr der Leubener Joachim Knaak das Turnier alleine an. Während am zeitgleich gespielten zweiten Spitzenbrett Wolfgang Meier (BSW Lok Dresden) und Rainer Siegmund aus Striesen schon nach kurzer Zeit remisierten, konnte sich Knaak in einer energisch vorgetragenen Angriffspartie gegen Heinz Zöphel vom VfB Adorf durchsetzen. An den weiteren Brettern hatten die Favoriten das Nachsehen. Der an Nummer 1 gesetzte Robert Beltz (Leipzig) unterlag beispielsweise durch Zeitüberschreitung gegen TUR Dresden-Spieler Helmut Schröter. In den morgigen Partien könnte bereits eine Vorentscheidung um den Turniersieg fallen. In den Kategoriewertungen zeichnen sich knappe Entscheidungen ab, während in der Damenwertung die 74-jährige Elisaweta Kanibalotzka durch ihren heutigen Sieg bereits mit zwei Punkten Vorsprung führt.
www.schachfestival.de
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Dritte Runde "heiß" umkämpft
12.07.2010
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Am dritten Turniertag des ZMDI-Opens ließen sich die anwesenden siebzehn Großmeister auch durch die tropischen Temperaturen nicht in ihrer Konzentration stören und gewannen allesamt ihre Partien. Jeden Tag wird ein Großmeister am großen Demonstrationsbrett eine seiner Partien kommentieren und dabei einen kleinen Einblick in seine Ideen und Überlegungen während des Wettkampfes gewähren. Durch das in Dresden schon seit vielen Jahren angewendete KO-Swiss-System kommt es in der morgigen vierten Runde bereits zu sechszehn hochklassigen Duellen. Nur die Sieger kommen dann noch für den Turniergewinn und damit den ersten Preis in Höhe von 2.500 € in Frage. Das garantiert auch für die restlichen Runden spannende Auseinandersetzungen, bis am kommenden Sonntag der Gewinner feststehen wird
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| Der Siegerpokal im nächsten Jahr |
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Gut in Form
Klaus J. Lais
Wenn man auf den sportlichen Start zurückblickt, dann ist das ungefähr so, als ob man auf die Vorrundenergebnisse der Fußball-WM zurückschaut. So mancher 1:0-Sieg sieht heute völlig unspektakulär aus und doch war auf dem Spielfeld (Brett) ganz was anderes los. Aber ist das nicht auch völlig normal? Mit der Favoritenbürde belastet, die sich in der ersten Runde eines Schweizer Systems ja noch viel dramatischer ausdrückt, als beispielsweise in der Fußballgruppe A ein Duell zwischen Argentinien und Nigeria - ist es da nicht nur menschlich wenn ein Spiel sich über 100 Züge hinzieht? Wie es auch sei, von den Favoriten bei der ersten Runde des ZMDI 2010 ist keiner gefallen, aber mancher gestolpert. Das erste nennenswerte Endergebnis ist das Remis von Marius Külzer (1825, Barmstedt) gegen den Holländer FM Bernard Bannink (2270). Aber gut, als Fußballfan könnten dessen Gedanken schon bei den superschnellen Spaniern im Finale gewesen sein. Beim Schnellschach gewann dann aber der Fidemeister. Außerdem gewann der Däne Jan Mouritsen (1751) mit den schwarzen Steinen gegen Detlef Döll (2109, Zehlendorf)!
Bei den sächsischen Seniorenmeisterschaften sind bereits zwei Runden absolviert. Hier führt Dr. Gerhard Schmidt die Feder - und zwar hier: http://www.schachfestival.de/www_festival/9d01f88c4721c244674284dbfc79ab77.php
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Rückblick auf die wunderschöne Eröffnungsfeier

Bei herrlichem Sommerwetter wurde das Dresdner Sommerschachfestival 2010 wie immer am Vorabend der Turniere auf Schloss Albrechsberg eröffnet.
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| Es steht damit16:3 für die Schönwettervariante! In den 19 Jahren der Durchführung musste nur dreimal der Regenschirm aufgespannt werden. Bei dem warmen Wetter lockte der Wegweiser an der Bautzener Strasse die Ankommenden mit der Aussicht auf kühle Getränke. |
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Der Aufstieg von der Elbseite war schweißtreibender., Im kühlen Foyer angekommen beeindruckt das denkmalgeschützte, königliche Ambiente. |
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Als erste Gäste konnte der Turnierdirektor Dr. Dirk Jordan den Geschäftsführer der Barmer Holger Kebikus und den Bundesrechtsberater Martin Keeve begrüßen., |
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| Die Dresdner Schachlegende GM Wolfgang Uhlmann mit Frau Christine und der Ehrenpräsident des Schachverbandes Sachsen stärken sich mit kühlen Getränken und fachsimpeln über die lange Tradition im Dresdner Schach. |
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Das „Duo Mercurius“ begleitete den Abend musikalisch |
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Hans Wolf Colsman (ZMD AG) dankte den Organisatoren für das nunmehr schon zum 19. Mal ausgetragene Festival und wünschte den Spieler in den vier Turnieren viel Erfolg und immer einen kühlen Kopf am Brett. |
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| Ludwig Beutelhoff sprach für den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenschachbund, der ausrichtende Schachfestival e.V. plant für Herbst 2011 die „First World Chess Games for Disabled“ |
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Der Sportbürgermeister der Stadt Dresden, Winfried Lehmann hatte nicht nur das Mikro zur Eröffnungsansprache fest im Griff, nein er machte auch beim Großfeldblitz gegen die Olympiasiegerin im Rudern, Kerstin Förster eine sehr gute Figur. In einer flotten Drachenvariante des Sizilianers drang die Schwarzspielerin, unterstützt vom Schachtalent Niklas Renger mit ihren Türmen über die b-und c-Linie ein und setzte den weißen König des Bürgermeisters Matt. Hier assistierte Freya Veckenstedt. |
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Unterstützt wurden die beiden Prominenten von den Dresdner Nachwuchstalenten des Jahres 2010 Niklas Renger (9 Jahre) und Freya Veckenstedt (15 Jahre), die hier von Sportbürgermeister Lehmann und Wolfgang Uhlmann geehrt wurden: Diese beiden haben den größten DWZ-Sprung aller Dresdner Nachwuchsspieler im letzten Jahr geschafft. |
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| Fachkundig begleiteten der Sportdirektor des DSB, Horst Metzing und GM Thomas Luther das Geschehen und genossen von der Terrasse den herrlichen Ausblick über das Elbetal. |
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Blick von Schloss Albrechtsberg |
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Das Uhrenhandicap: Ein Höhepunkt jeder Eröffnung der Schachfestivalreihe: Ein prominenter Spieler (Thomas Luther) spielt gegen acht Gäste ein Uhrenhandicap-Simultan. Wolfgang Uhlmann wünscht hier gerade Niklas Renger viel Glück, was umgehend half: Niklas zwang den Großmeister durch ein Figurenopfer ins Dauerschach! |
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Pink as Pink can be
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153 Spieler am Start und in der Spitze qualitativ enorm gut besetzt - das sind schon mal die wichtigsten Fakten für die neunzehnte Auflage des ZMDI-Schachfestivals. Getreu dem Motto des Hauptsponsors "Pink is the new green" bringt das richtige Outfit schon mal gleich die Sympathiepunkte beim Haus- und Hof-Fotografen. Ob es mit dem ganzen Brettpunkt auch geklappt hat, erfahren Sie hier am Ende der Runde unter den Ergebnissen/Paarungen. Die ersten Bretter werden wie immer live übertragen.
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Der Beratertisch für die ersten World Games
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1st World Chess Games For Disabled
Liebe Freunde des gepflegten Anglizismus: Diesen Begriff muss man erst mal auf deutsch lesbar umschreiben. Vielleicht kommt "erste Weltspiele für barrierefreies Schach" dem Sinn des Wortungetüms noch am nächsten. Worum geht es?
Der Dresdener Schachfestival e.V., der zur Zeit das neunzehnte ZMDI Schachfestival (www.schachfestival.de) ausrichtet, ist federführend bei der Idee, die drei internationalen Behindertenverbände im Schach zu einem Turnier einzuladen. Grundsätzlich steht die Idee dahinter, mehr Aufmerksamkeit für die sportlichen und alltagsbedingten Lebensumstände der behinderten Spielerinnen und Spieler zu erzeugen. Nebenher könnte so der Startschuss für eine Turnierserie fallen, die im Spektrum der Angebote für Schachspieler noch fehlte. Dabei gilt es allerdings so manch stattliche Klippe zu umschiffen. Ist es beispielsweise möglich, für alle drei Verbände gleiche Konditionen zu schaffen? In welchem Modus, zu welchem Datum soll gespielt werden? Und in welcher Bedenkzeit? Können alle Beteiligten genügend Mitglieder motivieren, um dieser tollen Idee nicht nur zur Geburt, sondern auch zur Taufe zu verhelfen?
Diese Fragen diskutierten am gestrigen Freitag alle Interessenten einer schnellen Umsetzung: Im Bild von l.n.r.: Frau und Herr Beutelhoff (Ludwig Beutelhoff, Präsident der International Braille Chess Association IBCA), Dirk Jordan vom Ausrichter Schachfestival e.V., die Übersetzer Monika Möhrer und Andreas Mischke, Yuri Sobolev (Russland) als Vertreter von Michele Visco: International Committee of Silent Chess ICSC, Holger Mende aus Halle vom Deutschen Gehörlosen Schachverband, Wolfgang Krabbe vom Gehörlosensport Dresden, Horst Metzing als Sportdirektor des Deutschen Schachbundes, Yvonne Ledfuss (Dresden) als Moderatorin der Sitzung sowie GM Thomas Luther, der bei der kommenden Schacholympiade für die IPCA, die International Physically Disabled Chess Association antritt.
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News |
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Aktueller Turnierstand |
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Georg Meier |
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Ehsan Ghaem Maghami |
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3 |
Igor Lysyj |
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4 |
Alexander Graf |
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5 |
Artem Iljin |
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6 |
Thomas Luther |
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7 |
Sergei Ovsejevitsch |
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8 |
Alexander Moiseenko |
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9 |
Andrei Kovalev |
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10 |
Davit Jojua |
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