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ZMDI Open 2010
ZMDI Schachfestival 2010
Europäische Senioren Mannschaftsmeisterschaft 2010
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Clemens erste Goldmedaillle

   
Der Saal gut gefüllt   Dirk Jordan moderiert   Uhlmann bei der Siegerehrung


   
Sonderehrung für Dr. Gottfried Braun   Turnierleiter Dr. Gerhard Schmidt   Dr. Helga Schmidt


   
Die ersten Sechs auf einem Bild   Lieselotte Janssen wir Deutsche Seniorenmeisterin   Nestorenmeister Harals Lieb, Seniorenreferent Georg Hamm, Sieger Christian Clemens und Siegerin Lieselotte Janssen


   
Die Preisträger der Gruppe B   Schöne Musik gabs dazu   Die Ratingpreisträger


   
Ehrung für den 94-jährigen Karl Bäumcher   Dr. Georg Hamm hat das letzte Wort   Siegerbild mit Medaille

Dr. Hamm und J.-T. Verleger gratulieren Clemens
Neuer Deutsche Meister: Christian Clemens
Klaus J. Lais

Dr. Christian Clemens vom SC Braunschweig-Gliesmarode ist Deutscher Seniorenmeister 2009. Der Naturwissenschaftler spielte ein großes Turnier: Sieben Siege und zwei Unentschieden standen am Ende zu Buche. Eines der beiden Remisen ereignete sich am zweiten Turniertag gegen Peter Straub vom SK Mering. Das zweite Unentschieden dann am letzten Turniertag gegen den Berliner Harald Lieb. Damit erspielte sich der 69-jährige satte acht Punkte aus neun Runden und den Titel des Deutschen Meisters der Senioren. Bei den Damen gewann Lieselotte Janssen aus Leipzig-Lindenau, die sich sichtlich über ihren Titel freute. Gemeinsam mit dem Sieger bei den Nestoren, Harald Lieb aus Berlin, bilden die Drei das Triumvirat der Deutschen Meister. Zweiter und damit Vizemeister wurde Bernhard Schippan aus Herne, bereits mit einem ganzen Punkt Rückstand und der dritte Rang ging schließlich an Harald Lieb. Bester Dresdner wurde der Großmeister und eigentliche Turnierfavorit Wolfgang Uhlmann, für den das Turnier mit zwei Niederlagen und einem Unentschieden aber eher unglücklich verlief. Den nächsten Lokalplatz übernimmt Wolfgang Lenk vom USV TU Dresden, der auch schon den sächsischen Seniorentitel gewann. Im B-Turnier gewann Franz Mietner vom ESV Großenbaum bei Duisburg. Auch er erspielte sich souveräne acht Punkte.



Am Sonntag legten die Teilnehmer ein Päuschen vom Turnierschach ein. Und in welcher Form macht man als Schachspieler Pause? Man spielt Blitzschach! So isses.

Gewinner wurde Dieter Hottes von den Stuttgarter Schachfreunden. In den 13 Runden erspielte er 10 Punkte.

Die ersten Zehn:

Dieter Hottes (10)
Roubik Adibekian (9,5)
Helmut Haselhorst (9,5)
Gottfried Schumacher (9,5)
Wolfgang Bayer (9,0)
Michail Minz (8,5)
August Hohn (8,5)
Werner Groß (8,5)
Michail Bogorad (8,0)
Jurij Vasiljev (8,0)
Letzter Check
Genau geprüft

Ein letzter Zwischeneindruck vor dem Finale: Auch die Spielerfrauen wissen - Clemens ist nur noch rein rechnerisch einzufangen.




Partieanalyse
Die entscheidende Partie
Christian Clemens siegt!
Klaus J. Lais

Der neue deutsche Seniorenmeister ist aller Voraussicht nach Chritsian Clemens. Er siegte heute gegen Willy Rosen mit Schwarz und hat nach acht Runden sagenhafte 7,5 Punkte zusammen. Das ist ein ganzer Punkt mehr als die Konkurrenz und selbst bei einer noch möglichen Niederlage am Schlusstag sprechen die meisten Rechenübungen nach Feinwertung für den Mann vom "SC Braunschweig - Gliesmarode von 1869 e.V."

Eine spannende Partie lieferten sich die beiden und schenkten sich nichts. Schon nach der Eröffnung hatte Clemens eine abenteuerliche Bauernkonstellation auf dem Brett und Rosen eine Qualität weniger. Doch es sah gut aus für den Katernberger, seine Bauern hielten zusammen und marschierten nach vorne. Doch dann wollte es nicht recht weitergehen und Clemens fand einen Weg, die Position zu vereinfachen. Dann setzte sich der Turm gegen den Springer durch.

Jefim Rotstein verlor sein zweites Spiel in Folge - heute gegen Reinhard Postler. Auch diese Partie war beidseits äußerst kämpferisch angelegt und Postler wickelte später den Vorteil gekonnt in ein gewonnenes Endspiel ab. Noch weitere zwei Spieler verbleiben vor dem Schlusstag mit 6,5 Punkten: Nämlich Karlheinz Bachmann, der Wolfgang Uhlmann die zweite Niederlage des Turniers beibrachte und Harald Lieb, der sich gegen Friedhelm Dahlhaus durchsetzte. Vermutlich unterschätzte Uhlmann das fantastische Qualitätsopfer 34.Txe5. Dagegen war die Partie zwischen Lieb und Dahlmann schon früh in den Spuren weißen Vorteils.

In der Tabelle sind nach den oben genannten Siegern acht Spieler mit sechs Punkten, die rein rechnerisch noch um Platz Drei spielen.

In Gruppe B gab Mietner heute ein Remis ab, führt aber weiterhin die Tabele mit einem halben Punkt Vorsprung an. Hier sind insgesamt noch neun Kandidaten um die ersten drei Plätze dabei.



Mietner gegen Strohbusch, Brett 1 Gruppe B
Drei Geburtstagskinder und ein Turnierheld
Klaus J. Lais

Mit einem Schlag hat Christian Clemens wieder alles spannend gemacht! Und drei Geburtstagskinder gabs auch noch an diesem Sonntag. Der "Turnierheld", der das Rennen um dne Titel nun wieder spannend gemacht hat, ist nicht darunter. Aber wir heben uns hier beim ZMDI Schachfestival e.V. auch immer noch was auf für die ganz dramatischen Momente.

Der Braunschweiger Fidemeister mit dem päpstlichen Namen überspielte den bisher Führenden Jefim Rotstein und eröffnete erneut ungewöhnlich mit 1.g3. Nachdem am Damenflügel die Situation geklärt war und Rotstein mit einem rückständigen Bauern verblieb, verlagerte sich das Geschehen auf den Königsflügel wo beide mit mutigem Spiel ihr Glück versuchten. Im genau richtigen Moment war es Clemens selbst, der den rückständigen Bauer freiwillig auflöste, weil er das geschickt mit einer Drohung gegen den Rotsteinschen König verband. Etliche Abtauschvarianten später verblieb der Braunschweiger mit satten drei Mehrbauern im Damenendspiel. Zuviel um ihn aufzuhalten.

An Brett Zwei setzte sich der Ruhrpottler Willy Rosen durch. Der in Essen geborene Katernberger Fidemeister gewann seinen ersten Deutschen Meistertitel 1994. 1950 wurde er übrigens mal Deutscher Jugendmeister. Rosens Sohn Bernd ist A-Trainer des Deutschen Schachbundes und hat den Titel Trainer des Jahres inne: Ein Leben für das Schach. Auch Bernhard Schippan ist zurück und erholte sich von seiner Niederlage am Vortag, indem er Werner Groß dessen zweite Niederlage beibrachte. Wolfgang Uhlmann setzte sich gegen Alexander Ljuboschitz durch und hat durch Clemens Sieg nun wieder rudimentäre Chancen auf den Titel. Schön eng geht es auf jeden Fall nun wieder zu. Es führt Clemens (6,5) vor Rotstein und Rosen (6). Weitere sieben Verfolger haben 5,5 Punkte auf dem Konto, darunter Uhlmann. Günter Weidlich aus Dresden-Leuben bleibt nach dem Großmeister der beste Vertreter der Stadt auf Rang 17.

Das Bild zeigt Franz Mietner in der Gruppe B bei einem weiteren Sieg. Heute gegen Frank Strohbusch.

Ach ja, die Geburtstagskinder!

Da hätten wir sie im Bild unten: Es sind Egon Bohmert, Detlef Neukirch und Herbert Weiß. Nun wollen Sie sicher auch noch wissen, welchen Geburtstag die drei feierten? Das sagen wir Ihnen gern: Den Zweihundertdreizehnten.




   
Klaus Gohde ist da! Er wirbt für seinen Senioren-Förderverein   Die wohl vorentscheidende Partie? Rotstein - Uhlmann   Helga Schmidt - ohne sie kein Begleitprogramm!

Rainer Siegmund
Einer kam durch
Klaus J. Lais

Jefim Rotstein heißt er - und spielt bei einem Verein mit dem klangvollen Namen "Schachfreunde Brück - Rath - Heumar 1946". Er ist der Einzige im Feld mit voller Punktausbeute und das sind nun immer hin fünf Einsen in einer Reihe. Die Partie des nunmehr alleinigen Tabellenführers war sehnswert: Nach einem Qualitätsopfer Rotsteins bemühte sich Werner Groß um schnelle Tauschaktionen, fand sich aber bald in einem verlorenen Bauernendspiel wieder. Wesentlich turbulenter noch die Partie von Bernhard Schippan. Prädikat: Sehenswert! Vor allem weil Erich Krüger das Brett in Flammen setzte.

Das Feld bleibt dicht dran: An den Brettern Zwei bis Fünf gab es keine Unentschieden, so dass wir morgen am sechsten Turniertag drei Verfolger mit je 4,5 Punkten sehen und weitere zehn Schachfreunde mit vier Punkten auf dem Zählerkonto.

Natürlich richtet sich der Blick auf die ersten beiden Bretter, an denen vier potentielle Turniersieger gegeneinander spielen: Rotstein führt die weißen Steine gegen Uhlmann und Clemens (Braunschweig) darf sich damit gegen Schachfreund Schippan aus Herne versuchen.


Schaut man sich die neue Rangliste an, überrascht unter den Führenden der mit 1884 DWZ weitaus am schwächsten bewertete Bernd Haletzki mit vier Punkten, der morgen an Brett Sieben gegen Werner Groß aus Niederkassel (2110) antritt. Bester Dresdner hinter Uhlmann ist zur Zeit Günter Weidlich aus Leuben mit 3,5 Punkten auf Rang 22.

In der Gruppe B führen Wolfgang Schüler, Karl-Heinz Schneider und Franz Mietner mit je 4,5 Punkten die Tabelle an.



Werner Schreyer eröffnet die sechste Runde
Vorentscheidung?!
KJ.Lais

Es sieht ganz danach aus, als würde der neue Deutsche Meister bei den Senioren kein Dresdner sein. Zumindest entschied Jefim Rotstein aus Köln die Spitzenpaarung gegen den Großmeister und früheren deutschen Spitzenspieler Wolfgang Uhlmann.

Mit 1.f4 überraschte Rotstein an Brett Eins und die Partie nahm einen äußerst spannenden Verlauf, beide Parteien lavierten mit den Figuren geschickt um die jeweiligen Brennpunkte, bis schließlich ein materiell ausgeglichenes Endspiel - allerdings mit dem weißen Läuferpaar gegen Springer und Läufer entstand. Aber Uhlmann behielt die Nerven und wickelte sogar in eine für ihn leicht vorteilhafte Stellung ab. Dann aber machte sich ein einziges unterlassenes Tempo ganz fatal bemerkbar und Rotstein gewann den vollen Punkt. An Brett Zwei trafen Christian Clemens und Bernhard Schippen aufeinander: Die ersten Vier der Setzliste an Brett Eins und Zwei! Hier setzte sich Clemens in einem nicht minder spannenden Spiel durch. Er ist nun der einzige Verfolger von "Mr. 100%" - und trifft dementsprechend am Sonntag auf ihn.

Nach Rotstein und Clemens folgen drei Spieler mit 5 Punkten: Rosen, Haupt und der glänzend aufspielende Werner Groß. Insgesamt 13 Spieler folgen mit 4,5 Punkten, aus diesen 18 werden die ersten Drei des Turniers wohl zu finden sein.

In der Gruppe B hat sichnun Franz Mietner (gesetzt an 28!), allein an die Spitze gesetzt. 5,5 Punkte gehen auf sein Konto. 12 Verfolger weisen 4,5 bis 5,0 Punkte auf.



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Vierter Turniertag

Der aktuelle Deutsche Meister, Erich Krüger, traf heute auf Wolfgang Uhlmann an Brett Eins und erreichte ein sehenswertes Unentschieden. In einem komplizierten indischen Aufbau zwang der Katernberger den Großmeister zu ständigen Reaktionen, ohne ihm selbst Platz zur Entfaltung zu lassen. Bei einem absolut ausgeglichenen Turmendspiel einigte man sich auf Remis. Noch immer mit weißer Weste ist Fidemeister Jefim Rotstein (Brück bei Köln). Er bezwang heute Siegfried Limberg in einem Sizilianer mit wieder mal heterogenen Rochaden, in dem er mit Weiß einfach einen Tick schneller war. Mit ihm außerdem noch vier Punkte aus Vier hat: Werner Groß. Er bezwang den zweiten Dresdner unter den Führenden, Manfred Schwier mit den schwarzen Steinen in einem ganz ähnlichen Aufbau - durch gekonnten Bauernraub. Dafür dürfen beide Gewinner von heute morgen gegeneinander antreten. Ihnen folgen Uhlmann, Schippan, Schumacher (jeweils morgen mit Weiß) und Bogorad, Krüger, Clemens (mit Schwarz).

In der Tabelle fällt Werner Schirmer, gesetzt an Startplatz 80 mit seinem aktuell 20. Rang und drei Punkten sehr positiv "aus der Reihe". Er besiegte heute den weitaus höher eingeschätzten Lenk und fuhr seine dritte Eins ein.

In der B-Gruppe ist der Höhenflug von Alterspräsident Karl Bäumcher zunächst gestoppt. Hier führen mit Schüler, Schneider und Mietner noch drei mit 100% Ausbeute.



Live vom Tatort

Nicht nur das ZMDI-Open 2009 brachte uns täglich 14 Livepartien, auch die Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft zeigt täglich vierzehn Spiele live von den ersten Brettern der Gruppe A. Die in zwei Gruppen aufgeteilten Meisterschaften zeigt aber auch in der unteren Leistungskategorie großes Schach. Zum Beispiel das des 94-jährigen Karl Bäumcher, der nun mit 2,5 Punkten aus drei Spielen ganz vorne mit dabei ist. Das Remis gab der Mindener gegen den immerhin an Neun gesetzten Fritz Geiss ab. Damit spielt er momentan weit oberhalb seiner Erwartungen und wird morgen ganz vorne mit antreten. Ein lebender Beweis für die Theorie, dass Schach sowohl für die ganz Erfahrenen als auch unsere Allerjüngsten ein spannendes Spiel ist.

In der Meisterschaftsgruppe bewies Großmeister Wolfgang Uhlmann einmal mehr positionelles Fingerspitzengefühl und gewann gegen Rudolf Striebich vom SC Eppingen. Damit führt er gemeinsam mit sieben weiteren Mitstreitern die Tabelle an. Wie beliebt des Meisters Spiele sind, zeigt obiges Bild. Während Bernhard Schippan vom Schachklub Herne-Sodinge (seines Zeichens immerhin Fidemeister), sich unter den Augen zweier Kiebitze gegen Roubik Adebekian müht, sind so ziemlich alle anderen Kiebitze rund um das Brett des Dresdners versammelt.

Manfred Schwier vom BSW Lok Dresden gewann heute überaschend an Brett Vier mit den schwarzen Steinen gegen den nominell viel stärkeren Juri Ljubarskij und bleibt neben Uhlmann der einzige Dresdner unter den acht Führenden. In Gruppe B führen sechs Schachfreunde gemeinsam die Tabelle mit 100% Ausbeute an.
Dresdner Duell Meier-Uhlmann
Schönes Schach im Dresdner Südosten
Klaus J. Lais

Das Ramada Hotel im südöstlichen Dresdner Stadtteil Leubnitz-Neuostra ist seit vielen Jahren Heimstätte der Schachturniere des ZMD Schachfestival e.V. und bietet optimale Spielbedingungen. Anstelle der sonst im Sommer stattfindenden Senioren-Mannschaftsmeisterschaften Europas findet in diesem Jahr die Deutsche Einzelmeisterschaft der Senioren statt. Was sich zunächst wie eine Abstufung anhört, stellt sich beim näheren Hinsehen als eines der größten Seniorenturniere überhaupt heraus. Dreihundertzehn Teilnehmer in zwei Spielstärkegruppen sprechen eine deutliche Sprache - sowohl als Beleg für hervorragende Spielbedingungen als auch für die Wichtigkeit des Ereignisses. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass Dresden deutschlandweit in einer äußeren Ostecke liegt, trotzdem kommen die Senioren in rauhen Scharen hierher. Auch und gerade weil man unter sich ist.

Im Turnier ging zunächst alles seinen gewohnten Gang: Die höher Gesetzten gewannen ihre Spiele sowohl in der A- als auch in der B- Gruppe. Einige Ausnahmen gab es trotzdem, aber eine ganz besondere ist zunächst mal der TUR Dresden-Spieler Karl-Heinz Winter. Zuerst nahm er gestern dem Leipziger Detlef Neukirch einen halben Punkt ab, um heute Peter Rahls den ganzen Punkt zu entführen. Rahls wie Neukirch immerhin FIDE-Meister, Winter hingegen mit 1888 DWZ "ein erfahrener Vereinsspieler".

An Brett Eins setzte sich im Wolfganger Dresdner Duell der Großmeister Uhlmann gegen Meier durch. Obwohl er zunächst recht schwierige Aufgaben gegen den BSW Lokomotive Dresden-Spieler zu lösen hatte, setzte sich der erfahrene Setzranglistenerste doch noch durch. Nach einem Bauerngewinn brach Uhlmann nach und nach den Widerstand und setzte sich durch. Morgen trifft Uhlmann (2418) auf Striebich (2077).

In Gruppe B geann Lutz Gerstenberg gegen den an Eins gesetzten Georg Merettig. Noch 15 der 118 Starter dort sind ohne Punktverlust



Start ohne Überraschungen
3. August 2009

Da das Feld der Teilnehmer bei der Auslosung in zwei Gruppen geteilt wurde, die sich dann gegenüberstanden, brachte die erste Runde in beiden Turnierteilen vor allem die erwarteten Favoritensiege. Die großen Favoriten Uhlmann und Rotstein hatten nicht viel Mühe, um den ersten vollen Punkt einzufahren. In der A-Gruppe gaben die Favoriten an den ersten sieben Brettern nicht einmal einen halben Punkt ab. Die nominal Schwächeren kämpfen zwar erbittert, konnten aber zumeist nur mit den weißen Steinen erfolgversprechend Widerstand leisten. Die große Überraschung des Tages vergab es am 6. Brett der A-Gruppe der Potsdamer Erhard Bernhöft, der eine klare Gewinnstellung gegen FIDE-Meister Haupt sogar noch zum Verlust verdarb. Überzeugen konnten dagegen Reer und der Dresdener Karl-Heinz Winter mit Remisen gegen die FIDE-Meister Rahls und Neukirch. Von den sächsischen Spitzenspielern blieben Gottfried Braun, Wolfgang Meier, Manfred Schwier und Hans Petzold erfolgreich, Wolfgang Lenk remisierte, während Sachsenmeister Valerij Goldberg ebenso wie Jungsenior Erwin Böhm Niederlagen einstecken mussten. Erwähnenswert ist auch das Remis des ältesten Turnierteilnehmers, des 94-jährigen Karl Bäumcher, in der B-Gruppe gegen den beträchtlich spielstärkeren Wolfgang Langer.


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von links: Internationaler Schiedsrichter Werner Schreyer, Seniorenreferent Dr. Georg Hamm, Tunierdirektor Dr. Dirk Jordan
Die 21. Deutsche Seniorenmeisterschaft ist eröffnet
Dr. Dirk Jordan

Der auf dem letzten Kongress in Zeulenroda einstimmig gewählte neue Referent für Seniorenschach des DSB, Dr. Georg Hamm (leitender Regierungsdirektor a. D.) aus Calbe/Saale sprach die Begrüßung anlässlich der Eröffnungsfeier zur 21.DSenEM in Dresden. Er hob die besondere Bedeutung des Seniorenschachs im DSB hervor. Die über 19.000 Senioren (bei etwa 54.000 Erwachsenen im DSB) stellen einen bedeutenden Teil des Deutschen Schachs dar. Seit 51 Jahre im Schach aktiv ließ er es sich nicht nehmen auch Teilnehmer dieser Meisterschaft zu sein und selbst mitzuspielen.
Mit 192 Spielern in der A-Gruppe und 118 Teilnehmern in der B-Gruppe ist dieses Event wieder hervorragend besucht. Mit herzlichen Applaus begrüßten die anwesenden Teilnehmer den Dresdner Großmeister Wolfgang Uhlmann und die liebevoll als „Schachoma“ bezeichnete älteste Teilnehmerin Marianne Hartlaub (82).
Viele mitgereiste Ehefrauen runden den familiären Charakter der Veranstaltung eindrucksvoll ab. Ein sehenswertes Rahmenprogramm mit vielfältigsten Aktivitäten im sommerlichen Dresden wartet in den nächsten neun Tagen auf alle.



News
10.02.2010
78 Mannschaften aus 20 Nationen begeben sich in den Kampf um den Europameistertitel der Senioren-Mannschaften.
Europameisterschaft startet
Aktueller Turnierstand
Christian Clemens
Bernhard Schippan
Harald Lieb
Reinhard Postler
Karlheinz Bachmann
Jefim Rotstein
Wolfgang Uhlmann
Willy Rosen
Erich Krueger
10  Hans-Joachim Neese
Sponsoren
ZMD Dresden
Sächsische Porzellan-Manufaktur Dresden
RAMADA Hotel Dresden
Partner
Euroschach Dresden
Grafikdesign Uta Büttner

Landessportbund Sachsen e.V.
European Chess Union
Dresdner Schachbund e.V.
 

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