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Ein neues Schnellschach-Turnier im bereits bewährten K.O.-Swiss-Modus feierte mit dem Plympischen Grand Prix seine Premiere. Den Kampf um die ausgelobten Olympiatickets und den ausgelobten Pokal nahmen um 9 Uhr früh 74 Aktive in Angriff, darunter sieben internationale Titelträger. Als großer Favorit im Teilnehmerfeld galt der ukrainische Großmeister Vadim Malakhatko, der jedoch in einigen Partien sehr nervös wirkte und am Rande des Ausscheidens stand. In Runde vier reichte dem Spitzenmann mit den schwarzen Steinen eine Punkteteilung gegen den jungen Michael Bartel zum Weiterkommen, und im Halbfinale stand der 28-jährige Ukrainer gegen den stark aufspielenden Dresdner Cliff Wichmann deutlich schlechter. Schließlich behielt Malakhatko doch die Oberhand und qualifizierte sich ebenso für das Finale wie sein Kontrahent Manfred Schöneberg, der von einem Aussetzer von Jörg Bathke im Halbfinale profitierte. Das Finale, von Zuschauern dicht umstanden, sah den ukrainischen Sieganwärter stets in der bequemeren Position. Jedoch roch das entstandene Endspiel stark nach einer Punkteteilung, die für Schöneberg mit den schwarzen Steinen den Sieg bedeutet hätte. Der Leipziger lief dann aber mit dem König in eine Mattstellung, die Malakhatko erst im zweiter „Anlauf“ bemerkte und zu einem letztlich sehr glücklichen Erfolg nutzen konnte. Umso größer war die Freude bei dem Top-Mann, der auch im ZMD-Open zu den heißen Favoriten auf Platz eins zu zählen ist. Hinter Manfred Schöneberg ging der dritte Platz nach Wertung an den Neu-Dresdner Dieter Kaiser, der nach Wertung knapp vor Cliff Wichmann und Karsten Schulz lag. Die Wertung für die beste weibliche Teilnehmerin ging an Pawlina Cagara aus Wroclaw, bester U14-Spieler war ihr Landsmann Marek Pigula. Die DWZ-Kategorien gewannen zwei Dresdner: Christian Gnüchtel (SV Dresden-Striesen) die U2000, Olena Kosovska (Grün-Weiß Dresden) die U1600. Zudem wurde vom Sieger Malakhatko die ersten fünf Eintrittskarten für die Schach-Olympiade 2008 in Elb-Florenz verlost.
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