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25. BSW-Schachmeisterschaften 2005
Die Region Ost der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) in der Stadt Dresden und Dresdner Schachfestival e. V. richteten vom 8. bis 16. Oktober 2005 im Treff Hotel Dresden die ,25. BSW-Schachmeisterschaften‘ aus. Nicht weit von der Innenstadt entfernt, bot das TREFF Hotel Dresden mit 262 Hotelzimmern, ausgestattet mit Bad/Dusche, WO, Fön, Telefon, Radio, Satelliten-TV, Hotelvideo und Minibar internationalen Hotelkomfort. Im Restaurant „Orangerie“ sorgten erlesene Spezialitäten für das leibliches Wohl der Gäste und Teilnehmer, zur Kaffeezeit lud die TREFF-Bar sowie Park-Terrasse zum entspannten Verweilen ein. Bestes aus dem Weinkeller konnten den Liebhabern edler Tropfen in der Bar „Grand Cru“ serviert werden. Für Tagungen und Seminare bot das 1000 m2 große Konferenzzentrum 12 multifunktionale Räume, die zusammengefasst den „Festsaal Philharmonie“ für Veranstaltungen bis zu 5501 Personen ergaben, Zur attraktiven Entspannung stand der Top-Fit-Club mit Sauna-Landschaft, Whirlpool, Dampfbad, Solarien und Fitnessraum zur Verfügung. Wieder war es den BSW-Freizeitgruppen Schach gelungen, ein bundesweites Turnier zur Ermittlung des BSW-Mannschaftsmeisters der Deutsche Bahn AG zu organisieren. Gerade in den schwierigen Zeiten der Bahnreform und der damit verbundenen allgegenwärtigen Neustrukturierung in allen Unternehmensbereichen der DB AG war es besonders wertvoll, den aktiven und ehemaligen Eisenbahnern die Möglichkeit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung zu bieten. (Quelle: W. Kleimann, Stiftung Bahn- Sozialwerk, Leiter Region Ost)
Die folgenden Wettkämpfe und Veranstaltungen standen auf dem Plan:
BSW Mannschafts-Meisterschaft Den Sieg unter den 45 Teilnehmern der BSW Mannschafts-Meisterschaft konnte die Vertretung der Region Ost für sich entscheiden. Bester Spieler war Günther Koksch an Brett 7, der alle 6 Partien für sich entschied.
Seniorenmeisterschaft Die Seniorenmeisterschaft wurde in jeweils 17 Teilnehmer starke Gruppen I-III gegliedert. Diese unterschieden sich lediglich in der Altersbegrenzung. In der ersten Kategorie spielten die 60-69-Jährigen, in der zweiten Gruppe die 70-74-Jährigen und schließlich folgten die Senioren ab dem 75. Lebensjahr. Die Gruppe I gewann Lothar Keller (Frankfurt/Main. In der zweiten Gruppe konnte sich Klaus-Peter Bleul aus Essen durchsetzen und in der dritten Gruppe errang R. Sölch den Sieg.
Schnellschachturnier Von dem mit insgesamt 20 Akteuren besetzten Teilnehmerfeld des Schnellschachturniers konnte W. Just den Sieg für sich entscheiden, damit verwies er H. Walther und P. Funk auf die Plätze.
Senioren Blitzmeisterschaft Sieger der Senioren Blitzmeisterschaft (35 Teilnehmer) wurden in Gruppe A Wolfgang Pitt vor Gerd Matrisch und Rudolf Fernengel, in Gruppe B Günther Koksch vor Klaus-Peter Bleul und Waldemar Georg und in Gruppe C Reinhard Litterst vor Günther Lüth und Rudolf Sölch.
BSW-Gästeturnier Sieger der 51 Protagonisten des BSW-Gästeturniers wurde M. Müller vor A. Naarden und V. Schmidt.
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Europameisterschaft der Frauen 2004
Endstand
Rank SNr Player Titel ELO Country Points BH BH Wins
001. 3 Kosteniuk Alexandra WGM 2469 RUS 9,5 73,0 88,5 8 002. 15 Peng Zhaoqin WGM 2419 NED 9,5 77,5 92,5 7 003. 2 Stefanova Antoaneta GM 2478 BUL 8,5 75,5 91,0 7 004. 4 Zhukova Natalia WGM 2462 UKR 8,5 71,0 85,5 6 005. 5 Dzagnidze Nana WGM 2457 GEO 8,5 67,5 81,0 7 006. 18 Slavina Irina WGM 2413 RUS 8,5 72,0 86,0 6 007. 21 Foisor Cristina Adela WGM 2404 ROM 8,0 71,5 86,5 7 008. 11 Arakhamia-Grant Ketevan WGM 2435 GEO 8,0 71,0 85,5 6 009. 1 Cramling Pia GM 2488 SWE 8,0 69,5 84,5 6 010. 16 Socko Monika WGM 2415 POL 8,0 69,0 82,0 7 011. 7 Kosintseva Tatiana WGM 2447 RUS 8,0 68,5 83,0 7 012. 32 Houska Jovanka WGM 2370 ENG 8,0 66,5 79,0 6 013. 20 Zimina Olga WGM 2408 RUS 8,0 66,5 78,5 8 014. 19 Khurtsidze Nino WGM 2411 GEO 8,0 64,0 77,0 6 015. 26 Sedina Elena WGM 2393 ITA 7,5 74,5 88,5 6 016. 23 Paehtz Elisabeth WGM 2399 GER 7,5 71,5 87,0 6 017. 13 Danielian Elina WGM 2428 ARM 7,5 71,0 85,0 6 018. 9 Peptan Corina-Isabela WGM 2439 ROM 7,5 70,5 85,0 6 019. 17 Zielinska Marta WGM 2414 POL 7,5 70,5 84,5 6 020. 37 Zaiatz Elena WGM 2333 RUS 7,5 69,5 82,0 5 046. 54 Nill Jessica WIM 2246 GER 6,5 60,0 71,0 4 052. 74 Czaeczine Anne 2153 GER 6,0 63,0 74,0 5 053. 78 Shmirina Evgenija 2135 GER 6,0 61,5 73,0 3 055. 62 Makka Ioulia WIM 2205 GRE 6,0 61,0 72,0 5 056. 39 Shaidullina Sandugach WGM 2316 RUS 6,0 60,5 72,0 4 057. 64 Mietzner Tina WIM 2201 GER 6,0 60,0 71,5 5 058. 47 Dragomirescu Angela WIM 2288 ROM 6,0 60,0 70,5 5 059. 53 Papadopoulou Vera 2247 GRE 6,0 59,5 70,5 5 060. 82 Yildiz Betul Cemre WFM 2118 TUR 6,0 57,5 68,0 5 061. 75 Vogel Heike WFM 2152 GER 6,0 55,5 66,5 5 062. 65 Andersson Christin 2196 SWE 6,0 55,0 67,0 6 063. 59 Mamedjarova Turkan WIM 2229 AZE 6,0 54,0 65,0 4 064. 61 Roessler Ulrike WIM 2221 GER 6,0 51,0 61,0 6 065. 87 Skibbe Diana 2094 GER 6,0 44,0 53,5 5 066. 60 Jelica Mara WIM 2222 CRO 5,5 63,5 76,0 5 067. 30 Stepovaia Tatiana WGM 2374 RUS 5,5 62,5 75,0 3 068. 49 Smokina Karolina WIM 2278 MDA 5,5 60,0 72,5 2 069. 68 Hamelink Desiree WIM 2185 NED 5,5 58,5 72,5 3 070. 51 Tsiganova Monika WIM 2269 EST 5,5 58,5 68,5 5 071. 52 Makropoulou Marina WGM 2266 GRE 5,5 58,0 70,0 5 072. 58 Partac Elena WGM 2230 MDA 5,5 54,0 66,5 4 073. 86 Fuchs Antje 2099 GER 5,5 51,5 62,5 4 074. 73 Jiretorn Eva 2154 SWE 5,5 50,5 60,5 4 075. 71 Bensdorp Marlies 2161 NED 5,0 63,5 76,5 2 076. 42 Levushkina Elena WIM 2303 GER 5,0 60,0 72,5 4 077. 72 Vasiliev Olga 2156 ISR 5,0 57,5 68,5 4 078. 80 Shmirina Galina 2120 GER 5,0 57,5 68,0 3 079. 44 Krivec Jana WIM 2301 SLO 5,0 56,5 68,0 4 080. 84 Dimovski Aleksandra 2111 BIH 5,0 55,5 66,5 5 081. 96 Apanaviciute Kristina 2041 LTU 5,0 54,0 64,5 3 082. 63 Chilingirova Pavlina WIM 2201 BUL 5,0 53,5 65,0 5 083. 76 Meissner Claudia WFM 2146 GER 5,0 53,5 64,0 4 084. 83 Lopatin Olga WFM 2116 GER 5,0 51,0 61,0 4 085. 90 Schulz Stefanie 2079 GER 5,0 50,5 62,0 2 086. 94 Hafenstein Andrea 2051 GER 5,0 39,5 47,5 5 087. 85 Mammadova Nargiz 2104 AZE 4,5 61,0 71,0 4 088. 91 Seps Monika 2078 SUI 4,5 56,5 66,0 4 089. 102 Ozturk Kubra 1957 TUR 4,5 53,0 64,0 4 090. 66 Hitzgerova Gabriela WIM 2190 CZE 4,5 52,5 64,0 4 091. 69 Lauterbach Ingrid WIM 2171 ENG 4,5 52,0 63,0 4 092. 79 Karahaliou Elia 2132 GRE 4,5 49,0 59,5 2 093. 95 Horn Emilia 2051 SWE 4,5 47,5 57,5 3 094. 92 Von Herman Brigitte 2066 GER 4,5 46,0 55,0 3 095. 93 Topel Zehra WFM 2056 TUR 4,0 56,5 67,0 4 096. 89 Bakalarz Grazyna WFM 2082 LUX 4,0 53,0 63,5 3 097. 100 Grossmann Susan 1977 GER 4,0 51,5 62,0 3 098. 97 Roelli Corinne 2020 SUI 4,0 51,5 60,0 3 099. 88 Cinar Nilufer WIM 2092 TUR 4,0 49,5 59,0 3 100. 99 Winnicki Alice 2013 GER 4,0 49,0 58,5 2 101. 103 Bayrak Asli 1898 TUR 4,0 47,0 56,0 2 102. 108 Winkelmann Elena 0 GER 4,0 45,5 55,0 2 103. 98 Cavusoglu Yildiz 2013 TUR 3,5 44,5 52,5 2 104. 104 Acar Gizem 1888 TUR 3,0 53,0 63,5 2 105. 107 Reissmann Jeannine 0 GER 3,0 41,5 50,5 2 106. 101 Hielscher Ursula 1974 GER 3,0 41,5 49,5 2 von insgesamt 108 Teilnehmerinnen
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125 Jahre Deutscher Schachbund 2002
Der Deutsche Schachbund wurde am 20. Juli 1877 in Leipzig gegründet. Da der 100. Geburtstag im Jahre 1977 nicht gemeinsam in Leipzig begangen werden konnte, lag nichts näher als dies beim 125. zu tun. Die ersten Überlegungen fasste der Präsident des DSB Herr Egon Ditt in einem Positionspapier im März 1999 zusammen. In das Jubiläum 2002 in Leipzig waren unter anderem der reguläre Bundeskongress, Spitzen- und Breitensportveranstaltungen eingebettet. In Bezug auf die Breitensportveranstaltungen wurde schon früh die Frage aufgeworfen: Wie kann jeder deutsche Schachspieler die Möglichkeit bekommen, am Jubiläum aktiv teilzunehmen? Das Ergebnis: Die 1. Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft RAMADA-TREFF Cup 53 war ein voller Erfolg. 1.270 Teilnehmer in 5 Qualifikationsturnieren. 1.270 Menschen, die die Idee dieser Veranstaltung angenommen hatten. 1.270 Schachfreundinnen und Schachfreunde, die teilweise durch halb Deutschland gefahren sind, um dabei zu sein.
Platzierungen im Mitropa Cup (10 Mannschaften)
1. Slovenien (GM Alexander Beliavsky / GM Dusko Pavasovic / GM Adrian Mikhalchishin / GM Georg Mohr / IM Aljosa Grosar) 2. Deutschland (GM Christopher Lutz / GM Dr. Robert Hübner / GM Alexander Graf / IM Fabian Döttling / IM Jan Michael Sprenger 3. Ungarn (GM Robert Ruck / GM Ferenc Berkes / IM Adam Horvath / IM Attila Czebe / GM Istvan Csom
Platzierung im Ramada Treff-Cup
Gruppe A: Olaf Steffens (Bremer SG von 1877) Gruppe B: Jan Krensing (SC Stadthagen) Gruppe C: Stefan Frübing (SV Glück auf Rüdersdorf e.V.) Gruppe D: Gerhard Spaeth (Schachclub Burlafingen) Gruppe E: Florian Dinger (SV Oberkochen)
Wettkampf Alt-Internationale gg. Jugend Nationalmannschaft Einige der Zuschauer machten sich gleich nach der Vormittagsrunde direkt auf den Weg zum Leipziger Hauptbahnhof, wo ab 14:00 Uhr der Vergleichskampf der Altinternationalen gegen den hoffnungsvollen Nachwuchs durchgeführt wurde. Die Großmeister Malich, Uhlmann, Hecht und Unzicker gewannen den Kampf gegen die anstürmende Jugend recht sicher. Gegen sie zur Wehr setzten sich Arik Braun, David Baramidze, Arkadij Naiditsch und Elisabeth Pähtz. Doch jungendliche Unbekümmertheit reichte gegen jahrzehntelange Erfahrung nicht aus! Das Alter schlug die Jugend mit 10:6.
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100 Jahre Dresdner SC 1898
Der Dresdner Sportclub feierte im Jahr 1998 seinen 100. Geburtstag. Anlass genug, die Historie des Traditionsvereins Revue passieren zu lassen, sich der zahlreichen herausragenden Sportlerinnen und Sportler zu erinnern, die Ruhm und Medaillen einheimsten. Den legendären Erfolgen der Schön, Harbig oder Krüger folgten nach dem 2. Weltkrieg die sportlichen Lorbeeren der Athleten des SC Einheit Dresden, dessen Rechtsnachfolger der DSC ist. Gleichzeitig wollen wir einen Blick auf die gegenwärtige Situation werfen. Derzeit zählte der Verein rund 2700 Mitglieder. Damit ist er der viert größte Sportverein in Sachsen und nach dem Universitäts-SV TU der zweitgrößte in Dresden.
Weltmeisterschafts-Qualifikationsturnier Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des DSC fand in Dresden das Weltmeisterschafts-Qualifikationsturnier im Schach statt. Der Deutsche Schachbund hatte aufgrund der Bewerbung der DSC-Schachabteilung die Ausrichtung des Turniers der Zone 1.2 in Dresden bei der Fide beantragt und zugesprochen bekommen. Als Ausrichter beantragte der DSC je einen Freiplatz für die Damen und Herren. Diese bekamen die Internationale Meisterin Gundula Heinatz und Großmeister Wolfgang Uhlmann. Weitere deutsche Teilnehmer waren die Internationale Meisterin Martina Olbrich, Veronika (l. Foto) und Isabel Werner (r. Foto) sowie die 13-jährige Elisabeth Pähtz, die Großmeister Viktor Kortschnoi, Artur Jussupov, Rustem Dautov, Christopher Lutz und der Deutsche Meister Matthias Wahls.
Endstand nach 11 Runden der Herren
Rank Player Titel ELO Country Points 01. Sokolov, Ivan GM 2625 BIH 7,5 02. Zelcic, Robert GM 2540 CRO 7,5 03. Dizdar, Goran GM 2530 CRO 7,0 04. Kortschnoi, Viktor GM 2625 SUI 7,0 05. Psakhis, Lev GM 2565 ISR 7,0 06. Wahls, Matthias GM 2605 GER 7,0 07. Smirin, Ilia GM 2590 ISR 6,5 08. Dautov, Rustem GM 2600 GER 6,5 09. Sutovsky, Emil GM 2595 ISR 6,5 10. Lutz, Christopher GM 2595 GER 6,5 11. Alterman, Boris GM 2615 ISR 6,5 12. Jussupow, Artur GM 2630 GER 6,5 13. Milov, Vadim GM 2635 SUI 5,5 14. Gallagher, Joseph GM 2490 SUI 5,5 15. Cvitan, O. GM 2560 CRO 5,5 16. Dizdarevic, E. GM 2540 BIH 5,5 17. Ekstroem, R IM 2490 SUI 5,5 18. Nedev, T. IM 2405 FRM 5,5 19. Sermek, D. GM 2510 SLO 5,5 20. Rogic, D. IM 2445 CRO 5,5 29. Uhlmann, Wolfgang GM 2495 GER 4,0 von 34 Teilnehmern
Endstand nach 11 Runden der Frauen
Rank Player Titel ELO Country Points 01. Klinova, Masha GM 2355 ISR 8,0 02. Pitam, Ela GM 2320 ISR 8,0 03. Olbrich, Martina IM 2330 GER 7,0 04. Grosar, Kiti IM 2225 SLO 7,0 05. Pähtz, Elisabeth 2160 GER 6,5 06. Medic, Mirjana IM 2275 CRO 6,5 07. Koglin, Anke IM 2205 GER 6,5 08. Werner, Veronika 2225 GER 6,0 09. Djeno-Jelica, Mara IM 2180 CRO 6,0 10. Lematschko, Tatjana GM 2275 SUI 5,5 11. Puljek-Salai, Zorica IM 2195 CRO 5,5 12. Borek, Jutta FM 2070 AUT 5,5 13. Werner, Isabel 2215 GER 5,5 14. Mohr-Mihevc, Narcisa FM 2205 SLO 4,5 15. Heinatz, Gundula IM 2205 GER 4,5 16. Koskoska, G. IM 2200 FRM 4,0 17. Janevska, A. 2015 FRM 4,0 18. Schmid, S. 2130 SUI 4,0 19. Rodic-Kures, G. 2060 BIH 3,0 20. Manjlovic, B. 2000 BIH 2,5
Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft An der Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft nahm der gesamte Kaderkreis der DSC-Mannschaft teil, jetzt war die sächsische Landeshauptstadt Austragungsort dieses Turniers. Erstmals fanden die Damen- und Herrentitelkämpfe gemeinsam an einem Ort statt. Ausrichter war diesmal der Dresdner SC 1898. Die besten 20 Damen- und 26 Herrenmannschaften Deutschlands traten zu diesem letzten großen Schachturnier anlässlich des l00-jährigen Vereinsjubiläums gegeneinander an. Die Rahmenbedingungen im Dresdner Treff-Hotel waren hervorragend. Die Zuschauer umrahmten ständig die Bretter des Dresdner SC 1898, an dessen Spitzenbrett der Kasparov-Herausforderer Alexej Schirov spielte, und des Deutschen Meisters SG Köln-Porz, der die nominell stärkste Besetzung aufwies und mit Christopher Lutz (r. Foto), Loek van Wely (l. Foto), dem Dresdner Zonenturnier-Sieger Ivan Sokolov, dem ehemaligen Spieler der absoluten Weltklasse, Rafael Waganjan, und der Schachlegende Jan Timman, ehemaliger Vizeweltmeister, gleich fünf Akteure mit einer ELO jenseits der 2600 auf bot. Für die Gastgeber gab es am Ende gleich zweimal Edelmetall: Die Herren landeten hinter der SG Porz und vor den punktgleichen Solingern auf Platz zwei, die Damen holten hinter dem SC Leipzig-Gohlis und den Rodewischer Schachmiezen die Bronzemedaille.“ (Quelle: U. Büttner, A. Weiß)
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13. Offene Deutsche Dameneinzelmeisterschaft 1996
Die 13. Offene Deutsche Dameneinzelmeisterschaft wurde im Informationszentrum des Siemens Microelectronics Center, Königsbrücker Straße, eröffnet, wobei Siemens-Geschäftsführer Harald Eggers originelle Parallelen zwischen Schach und Chips fand. Sie gipfelten in der Feststellung, dass der Mensch gegen den elektronischen Kontrahenten in der Zukunft ohne Chance sein wird. Danach gab Hauptschiedsrichter Werner Schreyer (Dresden) die Bretter zur ersten Runde frei. Remis-freudig waren die Damen aus acht Bundesländern nicht gestimmt, denn gleich neun von zehn Partien endeten mit einer Entscheidung. Sachsens Damen waren im Feld der 20 Teilnehmerinnen mit einem Sextett vertreten.
Die Turnierfavoritin, die 25-jährige Antje Fuchs (TSV Zeulenroda) setzte sich erwartungsgemäß gegen die ein Jahr jüngere Sandra Geupel vom Dresdner SC durch. Auch Anita Just (SVg Leipzig 1899), die nominell Beste im sächsischen Sextett, gewann ihre Partie gegen Kristiane Lückerath (Kölner SF) sehr sicher. Zu den neun Spielerinnen, die derzeit mit je einem Sieg das Klassement anführten, gehörte auch Britta Schumacher (DSC). Die 31-Jährige sicherte sich mit Schwarz gegen Margit Pöhler (Bayer Leverkusen) zunächst die Initiative, und baute diesen Vorteil zu einem sicheren Sieg aus. Für DSC-Nachwuchstalent Ute Pfeiffer erwies sich dagegen die Auftakthürde Sandra Schulz (VfL Neukloster) als zu hoch.
Die ersten drei Runden der 13. Offenen Deutschen Dameneinzelmeisterschaft in Dresden standen ganz im Zeichen von Anita Just (SVg Leipzig). Die 29-Jährige schlug am Sonnabend Astrid Michael (SC Weimar) und gewann am Sonntag sehenswert auch gegen Anke Freter (Norderstedt). Dass ihr auf den Plätzen zwei und drei mit einem halben Zähler Rückstand Sandra Schulz (Neukloster) und Sonja Willrodt (Kiel) folgten war eine große Überraschung. Beide profitierten jedoch hauptsächlich von Fehlern der Konkurrenz. Auf dem geteilten vierten Platz mit einem Punkt Rückstand folgten Britta Schumacher und Sandra Geupel (beide DSC). Während die 31-jährige Britta Schumacher nach einer sehr guten Auftaktpartie gegen Ursula Hielscher (Raisdorf) und Sandra Schulz nur mit Mühe zu Punkteteilungen kam, konnte sich Sandra Geupel in den Runden zwei und drei deutlich steigern. Zuerst schlug die 24-Jährige DSB-Damenreferentin Helga Luft (Elberfeld) und dann spielte sie gegen die Hofheimer Bundesligaspielerin Nlira Kierzek die beste Angriffspartie der ersten Runden. Bei DSC-Nachwuchstalent Ute Pfeiffer wechselte dagegen Licht und Schatten. Nach dem schönen Sieg gegen Veronika Preiß aus Halle in Westfalen schlichen sich gegen Sandra Ulms (Leipzig-Gohlis) Fehler ins Spiel der 15-Jährigen, die den ganzen Punkt kosteten.
In der der vierten Runde rückte die Tabellenspitze wieder enger zusammen. So sehr sich die Spitzenreiterin Anita Just (SVg Leipzig 1899) auch mühte, die 29-Jährige kam gegen Sonja Willrodt (SC Meerbauer Kiel) mit Schwarz nicht über ein Remis hinaus. Dass die Leipzigerin dennoch weiterhin allein das Klassement der 20 Damen anführte, verdankte sie Antje Fuchs (TSV Zeulenroda), die mit Sandra Schulz (VfL Neukloster) die Punkte teilte. Durch die Unentschieden an den Spitzenbrettern hatten auch Britta Schumacher und Sandra Geupel (beide Dresdner SC) die Chance, den Rückstand auf Anita Just zu verkürzen. Nach zwei schwächeren Partien wirkte Britta Schumacher gegen die 27-jährige Astrid Micheel (SC 1903 Weimar) jederzeit souverän und gewann die Partie nach drei Stunden Spielzeit verdient. Die 24-jährige Sandra Geupel lieferte sich mit der 30-jährigen Anke Freter (SK Norderstedt) einen Kampf auf Biegen und Brechen. Die Enttäuschung über die Niederlage, die nach einem ungenauen Zug unabwendbar war, stand der Dresdnerin aus der zweiten Mannschaft des DSC ins Gesicht geschrieben. Mit ihren Erfolgen schlossen Britta Schumacher und Anke Freter zu Sandra Schulz und Sonja Willrodt auf, so dass aus dem Verfolgerduo mit einem halben Punkt Rückstand ein Quartett wurde. DSC-Nachwuchstalent Ute Pfeiffer belegte nach einem Remis gegen Oda Lorenz (SG Augsburg) mit anderthalb Punkten Platz 15.
In der fünften Runde der Offenen Deutschen Dameneinzelmeisterschaft im Schach im Dresdner Siemens- Informationszentrum behielt Britta Schumacher (Dresdner SC) gegen Anita Just (SVg Leipzig 1899) die Oberhand und löste die Leipzigerin damit an der Spitze des Klassements ab. Auf Rang zwei mit einem halben Zähler Rückstand drängen sich gleich fünf Spielerinnen, dabei mit Just und Sandra Ulms (Leipzig-Gohlis) auch zwei sächsische Damen. Das DSC-Trio verbuchte Erfolge auf der ganzen Linie. Sandra Geupel gewann gegen Gundula David (1. SC Anhalt) und verbesserte sich mit drei Punkten auf Platz sieben. DSC-Nachwuchsspielerin Ute Pfeiffer glich als Außenseiterin gegen Kristiane Lückerath (Kölner SF) ihr Punktekonto aus und war derzeit überraschend Zehnte im Feld der 20 Damen.
Das DSC-Trio setzte in der sechsten Runde komplett die Konkurrenz matt. Britta Schumacher bestrafte am Spitzenbrett einen Fehler ihrer Kontrahentin Anke Freter (Norderstedt) eiskalt. Sandra Geupel war der ehemaligen DDR-Meisterin Dr. Gabriele Just überlegen. Und die noch 15 Jahre junge Ute Pfeiffer bezwang Ursula Hielscher von der Raisdorfer SG. Erfreuliche Konsequenz im Gesamtklassement: Britta Schumacher führte mit 5 Punkten vor dem Duo Anita Just (Leipzig), Antje Fuchs (Zeulenroda) mit je 4½ Zählern. Sandra Geupel und Astrid Micheel aus Weimar hatten den geteilten 4. Platz inne. Ute Pfeiffer, die nominelle Nr. 20 (!), kletterte auf Rang sechs (3½ Punkte).
In der siebenten Runde der 13. Offenen Deutschen Dameneinzelmeisterschaft im Schach im Siemens- Informationszentrum auf der Königsbrücker Straße hatte Britta Schumacher (Dresdner SC) am Spitzenbrett gegen die 25-jährige Antje Fuchs (TSV Zeulenroda) die große Chance, mit einem Sieg die Tabellenführung auszubauen. Die 31-Jährige ließ jedoch einzügig den Partiegewinn aus und war am Ende mit dem Remis sichtlich unzufrieden. Damit eröffnete sich für die Anita Just (SVg Leipzig 1899) die Chance, mit einem Erfolg gegen Sandra Geupel (Dresdner SC) zu Britta Schumacher aufzuschließen. In einem komplizierten Damenendspiel fiel die Entscheidung erst nach fast siebenstündiger Spielzeit zugunsten der 29-jährigen Leipzigerin. Damit hat das Sachsenduo Duo Britta Schumacher und Anita Just mit jeweils fünfeinhalb Punkten einen halben Zähler Vorsprung auf Antje Fuchs aus Thüringen. Im Gegensatz zu Anita Just vergab Sandra Ulms (SC Leipzig-Gohlis) mit einem Remis gegen Astrid Michael (SC 1903 Weimar) die Chance, den Rückstand auf die Tabellenspitze zu verkürzen. Mit vier Punkten war die 19-Jährige gemeinsam mit Sandra Geupel (DSC) Sechste. Die erst 15-jährige Ute Pfeiffer vom Dresdner SC sorgten für einen weiteren Paukenschlag. Die jüngste Teilnehmerin benötigte nicht einmal drei Stunden, um gegen Anke Freter (SK Norderstedt) schon ihre dritte Partie in Folge zu gewinnen. Mit viereinhalb Punkten lag sie auf Platz vier und hatte nur noch einen Punkt Rückstand zum Spitzenduo.
Auch in der achten Runde war im Duell zwischen Britta Schumacher (Dresdner SC) und Anita Just (SVg Leipzig 1899) noch keine Entscheidung gefallen. Während die 29-jährige Leipzigerin mit viel Glück gegen Antje Fuchs (TSV Zeulenroda) gewann, musste die 31-jährige Dresdnerin sechseinhalb Stunden gegen das DSC-Nachwuchstalent Ute Pfeiffer kämpfen, bis der Erfolg perfekt war. Die ersten beiden Plätze und damit zwei Tickets für die Deutsche Meisterschaft 1997 in Sankt Ingbert waren dem mit je sechseinhalb Punkten führenden Sachsenduo jedoch nicht mehr zu nehmen. Da Sandra Geupel (DSC) unnötig gegen Sandra Ulms (SC Leipzig-Gohlis) verlor, kämpfte die Leipzigerin und nicht die Dresdnerin gemeinsam mit Antje Fuchs und Gundula David (1. SC Anhalt) in der Schlußrunde um den dritten Platz.
Zum Abschluss der 13. Offenen Deutschen Dameneinzelmeisterschaft im Schach im Siemens-Informationszentrum auf der Königsbrücker Straße gab es am Sonnabend an den ersten drei Brettern gleich drei Überraschungen. Für die erste sorgte die 15-jährige Ute Pfeiffer (Dresdner SC), die als nominell Schwächste im Feld der 20 Damen der Turnierfavoritin Antje Fuchs (TSV Zeulenroda) ein Remis abtrotzte. Dann wollte Britta Schumacher (DSC) im Kampf um den Turniersieg von der sich überraschend abzeichnenden Niederlage ihrer Kontrahentin Anita Just (SVg Leipzig 1899) im Duell gegen Sandra Ulms (SC Leipzig-Gohlis) profitieren. Anstatt jedoch gegen Gundula David (1. SC Anhalt) stellungsgemäß zu remisieren, versuchte die 31-jährige vom DSC gegen die Deutsche Meisterin der Mädchen bis 15 Jahre aus Köthen einen Sieg zu erzwingen und unterlag ebenfalls. Da bei Punktgleichheit gemäß Reglement die Wertung über die Platzierung entscheidet, belegten Anita Just und Britta Schumacher mit je sechseinhalb Punkten die Plätze eins und zwei, auf den Plätzen drei und vier folgten mit einem halben Zähler zurück Gundula David und Sandra Ulms. Während sich das Trio Anita Just, Britta Schuhmacher und Gundula David für die Deutsche Meisterschaft 1997 in Sankt Ingbert qualifizierte, blieb für die 19-jährige Sandra Ulms nur der undankbare vierte Platz. Ute Pfeiffer und Sandra Geupel (beide DSC) belegten im Gesamtklassement mit jeweils fünf Zählern den achten und neunten Platz.“ (K. Müller)
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60. Geburtstag von Wolfgang Uhlmann 1995
Das Happy-Birthday-Turnier aus Anlass des 60. Geburtstages von Großmeister Wolfgang Uhlmann fand vom 23. bis 26. März 1995 im Hotel Mercure Newa Dresden statt. Ausrichter dieses Ehrenturniers war der Verein "Dresdner Schachfestival e. V.". Dresden erlebte ein glanzvolles Thematurnier. Vier Großmeister, Lajos Portisch, Vlastimil Hort, Rainer Knaak und natürlich Wolfgang Uhlmann spielten Französisch. Vorgegeben waren die Anfangszüge 1. e4 e6, 2. d4 d5. Wolfgang Uhlmann hat sich, wie kaum ein Zweiter, Verdienste um die Entwicklung der Französischen Verteidigung erworben. Er war ja sogar Berater und Sparringspartner von Weltmeistern zu diesem Thema. Höhepunkt des Turniers war die Partie Uhlmann - Knaak. Mit dem prächtigen Sieg legte er den Grundstein für seinen Gesamtsieg, der dem Jubilar neidlos von Teilnehmern und Gästen gegönnt wurde. Mit der Durchführung des Happy-Birthday-Turniers ist den Veranstaltern eine bemerkenswerte Würdigung der außergewöhnlichen Schachlaufbahn des erfolgreichsten deutschen Schachspielers der letzten 50 Jahre gelungen. Mit einem Bankett im Hotel Mercure Newa wurde das "Happy-Birthday-Turnier" eröffnet. In Anerkennung seiner Verdienste um den Sport auf den 64 Feldern erhielt der elffache DDR-Meister die goldene Ehrennadel als höchste Auszeichnung des Deutschen Schachbundes. Auf der Eröffnungsfeier mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft, ließ Präsident Ditt es sich nicht nehmen, persönlich Wolfgang Uhlmann die Auszeichnung zu überreichen. (r. Foto) Sachsens Ministerpräsident Kurt Biedenkopf schickte eine Grußadresse und würdigte die überragende Leistung eines Dresdner Schachgroßmeisters, der über Jahrzehnte hinweg den deutschen Schachsport international repräsentierte. (Dr. D. Jordan, K. Müller)
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