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| Die Sieger der 18.Sächsischen Seniorenmeisterschaft |
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Joachim Knaak Seniorenmeister in Sachsen
Guntram Ledfuß
Mit einem Remis in der Begegnung am Spitzenbrett gegen Dr. Manfred Schwier in der neunten und letzten Runde gewann Joachim Knaak die 18. Offene Sächsische Senioren-Einzelmeisterschaft 2010 und wurde damit gleichzeitig Seniorenmeister in Sachsen 2010. Dabei musste er allerdings auf den Ausgang der Begegnung am zweiten Brett zwischen Rainer Siegmund und Friedrich Beckel vertrauen, da letzterer mit einem Gewinn alleiniger Sieger werden oder bei einem Remis punktemäßig gleichziehen hätte können, so dass die Buchholzwertung entschieden hätte. Siegmund nahm jedoch seinen Anzugsvorteil wahr, setzte Beckel stark unter Druck und gewann souverän. Damit stand der Sieger fest, Siegmund schob sich auf den zweiten Platz vor. In den restlichen Begegnungen konnten sich jeweils die Performance-Favoriten durchsetzen. Der Anteil der Remis-Partien war erfreulich gering. Daher verschob sich das Feld nicht mehr wesentlich. Beste Dame wurde Elisaweta Kanibalotzka, bester Spieler über 80 Jahre Peter Husfeld, auch wenn er sich Stefan Glasewald geschlagen geben musste. Peter Kahn wurde Dank seines Sieges in einer taktischen Partie gegen Helmut Schröder bester Teilnehmer der Altersgruppe der 70 bis 80-jährigen. In der Wertungsgruppe unter 1500 gewann Heinz Stahl, Manfred Gafke diejenige 1500 bis 1699 durch einen Sieg gegen Lothar Frenzel, Vilorij Bisse musste mit einer Niederlage gegen Johannes Hampel seine Chancen auf einen vorderen Platz in der Gesamtwertung begraben, konnte aber die Wertungsgruppe 1700 bis 1899 gewinnen. Bei der Preisverteilung konnte Turnierdirektor Dr. Jordan insgesamt 26 Preisträger beglückwünschen und mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen beim Turnier im nächsten Jahr verabschieden.
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| von links, mit weiß spielend: Friedrich Beckel und Joachim Knaak |
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Knaak und Beckel punktgleich in Front
Guntram Ledfuß
An der Spitze nutzten Friedrich Beckel gegen Wolfgang Meier und Joachim Knaak gegen Vilorij Bisse ihren Anzugsvorteil. Beckel konnte in einer langwierigen Partie in einem Läufer/Springerendspiel den Vorteil seines zentralen Springers verwerten während Knaak wiederum in einer Angriffspartie den zähen Widerstand seines Gegners brechen konnte. Damit liegen beide punktgleich mit 6,5 Punkte an der Spitze. Da die beiden bereits gegeneinander spielten, wird morgen die Entscheidung im indirekten Duell fallen. Die Verfolger trennten sich ohne Entscheidung – Günter Weidlich gegen Rainer Siegmund nach 10 Minuten, Johannes Hampel gegen Dr. Manfred Schwier nach 41 Zügen und 4,5 Stunden Spielzeit nach erzwungener Zugwiederholung. Im Mittelfeld setzten sich jeweils die Wertungsfavoriten durch. Da die Sachpreise ( u.a. Navigationsgerät, Kaffeeautomat, Rasierapparat, Digitalkamera, diverse handgeschnitzte Erzgebirgskunst) auch in Wertungsklassen vergeben werden, wird morgen nicht nur um den Sieg ganz oben, sondern auch unter den Spielern mit weniger Punkten gekämpft werden. Lediglich der Sieger der Wertungsgruppe > 80 Jahre, P. Husfeld (mit einem Sieg mit schönem Opferspiel gegen Frank Hänig) und die Siegerin der Damenwertung E. Kanibalotzka (trotz einer Niederlage gegen Bernd Neudel) stehen bereits heute fest.
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| Das Duell Gerhard Vogel gegen Mira Ebert |
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Die Spitze rückt wieder näher zusammen
Guntram Ledfuß
Nachdem Friedrich Beckel am Spitzenbrett mit den schwarzen Steinen gegen den Performance-Favoriten Dr. Manfred Schwier und an Brett 4 Johannes Hampel gegen Rainer Siegmund remisierten, nutzten Wolfgang Meier gegen Heinz Zöphel, Joachim Knaak gegen Helmut Schröder und Vilorij Bisse gegen Peter Kahn ihre Chancen. Robert Beltz (gesetzte Nummer 1) gegen Günter Weidlich (gesetzte Nummer 2) verlor zum zweiten Mal im Turnier durch Zeitüberschreitung. Dadurch sind nun vier Spieler (J. Knaak, W. Meier, F. Beckel und V. Bisse) mit 5,5 Punkten an der Spitze. Mit diesem Stand und den weiteren Paarungen ergeben sich für die Schlussrunden mit Sicherheit interessante Partien um den Turniersieg. In den Kategoriewertungen ist noch keine endgültige Entscheidung getroffen, auch wenn Peter Husfeld in der Wertungsgruppe der über 80-jährigen und E. Kanibalotzka in der Damenwertung der Sieg nicht mehr zu nehmen ein wird.
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| Duell : Knaak gegen Zöphel |
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Joachim Knaak alleine vorne
Guntram Ledfuß
Die fünfte Runde sah als Gewinner Joachim Knaak. Während am anderen Spitzenbrett Wolfgang Meier und Rainer Siegmund schon nach kurzer Zeit remisierten, konnte Joachim Knaak sich in einer energisch vorgetragenen Angriffspartie gegen Heinz Zöphel durchsetzen. An den weiteren Brettern hatten die Favoriten das Nachsehen. Der an Nummer 1 gesetzte Robert Beltz unterlag durch Zeitüberschreitung gegen Helmut Schröter, die Nummer 2 Günter Weidlich mit asymmetrischer Figurenverteilung (Dame gegen Turm und Läufer) gegen Vilorij Bisse in der längsten Partie des Tages. Durch Siege konnten sich Dr. Manfred Schwier und Stefan Glasewald wieder etwas an die Spitze vorarbeiten. Damit führt J. Knaak mit 4 1/2 Punkten vor den punktgleichen W. Meier, F. Beckel, J. Hampel, H. Schröder und V. Bisse (alle 4 Punkte). In den morgigen Partien könnte bereits eine Vorentscheidung um den Turniersieg fallen. In den Kategoriewertungen zeichnen sich knappe Entscheidungen ab, während in der Damenwertung E. Kanibalotzka durch ihren heutigen Sieg bereits mit zwei Punkten Vorsprung führt.
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Knaak und Meier vorn
Dr. Gerhard Schmidt
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Die dritte Runde dezimierte die Anzahl der punktgleichen Führenden beträchtlich. Nur Joachim Knaak und Wolfgang Meier gelang es, mit einem Sieg die weiße Weste zu behaupten. Ihnen folgen sieben Spieler mit nur einem halben Punkt Rückstand. Den Mitfavoriten Robert Beltz und Peter Kahn gelang es, ihren Rückstand nicht zu vergrößern. Deshalb kann man immer noch von einer breiten Spitze sprechen, in der die Spiele gegeneinander noch für schnelle Veränderungen in der Spitze sorgen können. Überraschend schon etwas zurückgefallen sind Gerd Appelt und Karl-Heinz Winter, während Jürgen Förster wieder überraschte und mit seinem zweiten Sieg in die erweiterte Spitze aufrückte. Leider musste Günter Koksch aus gesundheitlichen Gründen das Turnier abbrechen. Der nachträglich ins Feld aufgenommene Manfred Kunze verhinderte allerdings zunächst, dass infolge ungerader Teilnehmerzahl ein kampfloser Punkt vergeben werden muss.
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Umkämpfte erste Runden
Dr. Gerhard Schmidt
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In den ersten beiden Runden konnten sich die Favoriten oft erst nach harter Gegenwehr durchsetzen. Dabei blieben auch Überraschungen nicht aus. In der ersten Runde verlor Peter Kahn sensationell gegen Jürgen Förster, in der zweiten Runde der Ratingbeste Robert Beltz gegen Heinz Zöphel, dem allerdings auch vorher schon ein gutes Abschneiden zuzutrauen war. Karl-Heinz Winter muss noch auf den ersten Sieg warten, Manfred Schwier und Friedrich Beckel gaben einen ersten halben Punkt ab. Überraschend ist der schlechte Start von Gerhard Groschup. Von den neun Spielern mit voller Punktzahl erschienen mir Wolfgang Meier und Willi Kempen recht souverän. Aber nach zwei Runden geht es ja eigentlich erst richtig los und alle haben noch ihre Chancen.
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| Die Tunierleitung von links: Schiedsrichter Werner Schreyer, Tunierleiter Dr.Gerhard Schmidt, Tunierdirektor Dr. Dirk Jordan, Sächsicher Seniorenreferent Henner Dröse |
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Sächsische Senioren-Einzelmeisterschaft 2010 gestartet
Dr. Gerhard Schmidt
Als erstes Turnier des Schachfestival Dresden 2010 konnte die Sächsische Senioren-Einzelmeisterschaft eröffnet werden. Nach Begrüßung durch Turnierdirektor Dr. Jordan und den Senioren-Referenten des Schachverbandes Sachsen H. Droese kämpfen nun 56 Teilnehmer 9 Tage in 9 Runden in einem gut klimatisierten Raum des RAMADA-Hotels Dresden um den Titel „Seniorenmeister in Sachsen 2010“.
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News |
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Aktueller Turnierstand |
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Joachim Knaak |
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Rainer Siegmund |
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Friedrich Beckel |
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4 |
Johannes Hampel |
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5 |
Heinz Zöphel |
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6 |
Wolfgang Meier |
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7 |
Manfred Schwier |
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8 |
Günter Weidlich |
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9 |
Peter Kahn |
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10 |
Bernd Neudel |
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