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| Der Pokal 2007 aus Dresdner Porzellan |
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Schach „tobt“ in Dresden – Beziehunge auf Abwegen zum XI. Porzellan-Cup in Dresden
Antje Jurke & Falk Sempert
Deutschland erlebt stürmische Zeiten. Doch während es draußen windet und weht herrscht im Philharmonie-Saal des Dresdner Ramada-Hotels angespannte Stille. Hochkonzentriert sitzen die 185 Schachbegeisterten aus aller Herren Länder an ihren Brettern, um möglichst viele Schachmatts zu fabrizieren beim Kampf um den Siegerpokal des nunmehr schon XI. Porzellan-Cups und des Pokals der Landeshauptstadt Dresden. Als Favorit galt der mit einer ELO-Zahl von 2632 gestartete polnische Schachgroßmeister Bartosz Socko, der auch nach der vierten Runde das Starterfeld souverän anführte. Bereits nach der dritten Runde mussten ganze sechs Titelträger ihr Können aufgrund ihrer Remis im Tie-Break beweisen, darunter Dresdens Schachlegende Wolfgang Uhlmann und die weibliche Hoffnungsträgerin Elisabeth Pähtz. Die nächste große Überraschung erfolgte schon in der anschließenden vierten Runde, als es der 16-jährige Falko Bindrich an Tisch 2 gegen den an zweiter Stelle gesetzten georgischen Großmeister Gagunashvili ins Tie-Break schaffte und ihn dann beachtlicher Weise besiegte. Ebenso erging es Elisabeth Pähtz, die es ihrem Freund gleichtat und auch in der vierten Runde scheiterte, ganz zur Freude ihres Gegners Robert Kempinski (GM).
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