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| Martin Keeve (Ostsächsische Sparkasse Dresden) eröffnet den Cup 2007 |
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Cup-Verteidiger Wilfried Schulz liegt gut im Rennen
Antje Jurke
Nicht nur die ältere Generation durfte an diesem Tag vor den Schachbrettern des mittlerweile berüchtigten und als Magnet für Schachspieler aller Welt geführten Europameisterschaftsturnieres Platz nehmen. Auch die etwas jüngere Generation Spielwütiger traf sich bereits zum XIII. Mal zum Jungsenioren-Cup der Sparkasse. Austragungsort war natürlich ebenfalls das Ramada-Hotel Dresden, so dass die jüngeren Schachfreunde außerhalb ihrer Runden die Gelegenheit hatten, ihren in die Jahre gekommenen Vorbildern über die Schultern und Bretter zu schauen um sich vielleicht den ein oder anderen Zug abzuschauen. Anders als die älteren Herr- und Damenschaften der Seniorenmeisterschaft mussten die Jungsenioren schon am Morgen den Kampf um den begehrten Pokal der Stadtsparkasse Dresden und dem Preisfond von mehr als 1000 Euro antreten. Gleich zur Eröffnung bemerkte Herr Matin Keeve, Personaldirektor der Sparkasse Dresden, eine bemerkenswerte Entwicklung im Vergleich zum letzten Jahr: die Teilnehmerzahl der Frauen am Turnier hat sich verdreifacht. In diesem Jahr nehmen mit Andrea Hafenstein, Ina Gottschall und Christine Böhme-Ziska sogar schon 3 Frauen teil. Weitere außergewöhnliche Ereignisse folgten sogleich. Schon die erste Runde brachte drei als Außenseiter gesetzte Teilnehmer in die glückliche Lage eines Sieges beziehungsweise Remis. Die Nummer 25 Jens Becher schlug nach langem aber fairem Kampf den an zweiter Stelle gesetzten FIDE-Meister Wolfgang Thormann während Juri Walther, gesetzt als dreiunddreißigster gegen Hans-Wolfgang Walther, Nummer 10 auf der Ausgangsliste, gewinnen konnte. Andrea Hafenstein hingegen hielt die Ehre der Damen aufrecht und spielte als 27. Remis gegen die Nummer 4, Thomas Bueder.
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