 |
 |
| Freude über den Coup mit Platz 3: Hans-Wolfgang Walther (r) mit Michael Müller |
|
 |
Ksieski zeigt das sicherste Schach
Marco Held
Erneut perfekt für die Gruppe der 40- bis 60-jährigen Caissa-Jünger organisiert zeigte sich der 6. Sparkassen-Jungsenioren-Cup. Der am Ende drittplatzierte Hans-Wolfgang Walther meinte: „Der Vorteil ist, dass für das ganze Turnier nur ein Tag Urlaub nötig ist, so dass die Urlaubswochen wirklich für die Familie bleiben. Das hat mir erlaubt, das Turnier in meiner Heimatstadt mitzuspielen und einen schönen Erfolg mit dem Bronzerang zu erkämpfen.“ Den verdiente sich der 50-Jährige Aktive von BSW Lok Dresden durch ein schwer erkämpftes Remis gegen den Schach-Profi Bogdanovich, der nach einem Fehler kurz vor Ende der Partie sogar fast noch verloren hätte, wenn Walther die Chance beim Schopfe gepackt hätte. Aber auch so befand sich Bogdanovich vor der Schlussrunden-Begegnung mit Zbigniew Ksieski in der schlechteren Ausgangsposition, da der bereits einmal in Elbflorenz siegreiche Pole bisher ohne Punktverlust geblieben war. Ohne ein Risiko einzugehen teilten beide schnell die Punkte, was ihnen kurz darauf Hans-Wolfgang Walther und dessen ehemaliger Vereinskollege Michael Müller (am Ende Fünfter) gleich taten. Auf dem undankbaren vierten Rang landete mit der schlechtesten Wertung der Spieler mit vier Punkten Frank Kunow, während Mitfavorit Arnold Hemmann (Godesberg) hinter Michael Müller Platz sechs belegte. Im ersten Drittel des Teilnehmerfeldes platzierten sich zudem die Dresdner Detlev Bieninda (SV Leuben) und Hans-Görg Roos vom Dresdner SC.
|