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ZMDI Schachfestival 2010
Europäische Senioren Mannschaftsmeisterschaft 2010
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Dostionstvo Moskau ist Europameister
Moskau siegt vor Deutschland
Falk Sempert

Sieger der Mannschafts-Europameisterschaft der Senioren wurde das Team von Dostoinstvo Moskau. Mit 15 Mannschaftspunkten nach acht Runden verwiesen die Spieler um Großmeister Jewgeni Vasjukow Titelverteidiger Deutschland (14 Punkte) knapp auf den zweiten Rang. Dritter wurde in der Schlussrunde überraschend Finnland.




   
Platz 2 - Deutschland   Platz 3 - Finnland   Beste Platzverbesserung - Hessen: 12 Plätze verbessert

Team Deutschland kämpft entschlossen
Nervenflattern - und gesiegt
Falk Sempert & Franz Gärtner (Fotos)

Der Rückstand zu Moskau wollte das Team Deutschland in Runde 7 verkürzen. Dazu war ein hoher Sieg nötig und ein Straucheln der Russen. Nach vier Stunden zur ersten Zeitkontrolle war alles völlig offen. Das Match Moskau-Katernberg stand zwischenzeitlich 1:1 und zwei spannende Partien liefen noch. Die Deutschen kämpften noch alle gegen Catalonien. In der Zeitnotphase gewann Klaus Klundt und Lev Gutman verlor durch eine taktische Kombination gegen GM Rodriguez. Die beiden Partien von Uhlmann und Hecht bargen zwar Vorteile, ber noch keine vollen Punkte. Schlielich setzte sich nach 5 Stunden sowohl bei Moskau als auch bei Deutschland die Klasse durch und beide Team gewannen 3:1.
Deutschland konnte damit keinen Boden auf Moskau gutmachen. Nach hinten allerdings ist durch die Niederlage der Katernberger wiederum ein Punkt zu Bronze, so dass zwar Gold für Deutschland kaum noch zuholen sein kann, aber Silber aus eigener Kraft gewonnen werden sollte.



Voller Kampf an allen Brettern bis in die 5. Stunde hinein
Deutschland verpasst Chance - Moskau (fast) am Ziel

Im Spitzenduell zwischen Deutschland und Moskau um den Titel schien der Kampf lange offe. Nach zwei Remis an den Brettern 2 und 3 zwischen GM Hecht und GM Chernikov bzw. GM Uhlmann und GM Shabanov legte Klaus Klundt an Brett 4 einen ganzen Punkt für Deutschland vor. Die Entscheidung über das Spitzenmatch lag in spannenden Zeitnotphasen in den Händen von GM Gutmann und GM Vasiukov. In schwieriger Stellung spielte Vasiukov präzises Schachund glich zum 2:2 aus. Damit kann Deutschland aus eigener Kraft seinen Titel nicht mehr verteidigen.

Im Duell der Verfolger machte die Schweiz mit Viktor Kortschnoi wieder Boden geht und rückte an die Spitzenplätze heran. Auch das lange andauernde Match zwischen Israel und Finnland war spannend bis zum Schluss.



GM Wolfgang Uhlmann brachte das Team Deutschland auf die Siegerstraße
Entscheidung in der Verlängerung

Bei den 8. Offenen Senioren-Team-Europameisterschaften kämpften in der fünften Runde das Team aus Moskau gegen Phönix Köln und das Team Deutschland gegen Finnland lange um den Sieg. Nach der ersten Zeitkontrolle liefen an den Brettern der Moskauer gegen Phönix Köln noch alle Partien ohne entscheidende Vorteile für eine der beiden Seiten. Im Spiel mit zwei Türmen gegen die Dame entschied als Erster Boris Archangelski seine Partie und anschließend Evgenij Vasiukov, so dass Dostoinstvo Moskau mit zwei Zählern führte. Schwierige Stellungen und schlechtere Zeit bei Juri Shabanov und Oleg Chernikov ließen den Sieg lange wackeln. Das Remis Chernikovs genügte dann und ließ die Niederlage vom früheren Seniorenweltmeister Shabanov gegen Boris Khanukov nicht ins Gewicht fallen.

Das deutsche Nationalteam hatte gegen Finnland mit Hans-Joachim hecht und Klaus Klundt an den Brettern 3 und 4 bereits nach drei Stunden ein Remis erreicht und die Last der Verantwortung für den Sieg lag auf den Schultern von GM Lev Gutman und GM Wolfgang Uhlmann. Zunächst verwandelte Wolfgang Uhlmann seine bessere Stellung zum vollen Punkt und schließlich nach fast fünf Stunden auch Lev Gutman.

Die beiden Spitzenmannschaften des Turniers, Dostoinstvo Moskau aus Russland und Team Deutschland, werden somit in Runde 6 das heimliche Finale vorwegnehmen. Der Sieger ist dann auf dem besten Weg, den Titel erneut zu gewinnen.



Er erzielte heute den
Aus dem Stitzentrio wird ein Spitzenreiter

Nachdem in Runde 3 sich die Teams von Moskau, Berlin und Katernberg in einer Spitzengruppe mit voller Punktzahl absetzten, stand heute das Duelle Moskau - Berlin im Mittelpunkt des Interesses. Die beiden Schwarzpartie der Moskauer Mannschaft endeten relativ schnell remis. Jetzt kämpften E. Vasiukov und O. Chernikov mit den weißen Steinen für den Sieg über Berlin. Nach vier Stunden gelang dies schließlich Evgenij Vasiukov gegen Peter Rahls und die Moskauer verabschiedeten das Berliner Team aus der Spitze. Das Team "Deutschland" musste sich nach gestrigem Punktverlust mit der Mannschaft aus Katernberg auseinandersetzen. Das gelang überzeugend und vom Trio an der Spitze blieb lediglich Moskau übrig. Damit könnten in Runde 5 und 5 früher als erwartet klare Fronten im Kampf um den Europameistertitel geschaffen werden. Es bleibt abzuwartenund spannend.




   
GM Lev Gutman (Deutschland)   GM Dr. Viktor Korchnoi (Schweiz)   GM Oleg L Chernikov (Russland)

Überraschung im Turniersaal

Nachdem die Top gesetzten Mannschaften sich in Runde 1 schadlos hielten, musste in Runde 2 das Schweizer Nationalteam einen Mannschaftspunkt abgeben. Nach einer 2:1-Führung der Badener Mannschaft konnte Spitzenspieler Kortschnoi für die Schweizer noch zum 2:2 ausgleichen und wenigstens einen Mannschaftspunkt retten.
Das Deutsche Team ist eines der verlustpunktlosen Teams an der Spitze und hat damit zunächst einen Zähler Luft vor dem zweiten der letzten Europameisterschaft.


Großmeister Heikki M.J. Westerinen


Viktor Kortschnoi spielt für die Schweiz
Herzlich willkommen zur Europameisterschaft der Senioren-Teams

Viktor Kortschnoi und Wolfgang Uhlmann wollen jeweils ihre Nationalteams der Schweiz bzw. Titelverteidiger Deutschlands bei den am Freitag beginnenden kontinentalen Titelkämpfen vom 17. bis 24. Februar 2006 zum Erfolg führen. Die stärkste Konkurrenz wird unter den 46 Teams aus Russland kommen. Das Team um den früheren Seniorenweltmeister Chernikov ist die Nummer 1 des Turniers.



News
18.07.2010
In der 8. Runde konnte sich der sehr stark spielende Georg Meier gegen den Iraner Ehsan Ghaem-Maghami durchsetzten.In der letzten Runde schenkte er Ghaem-Maghami jedoch den Sieg.Nun musste die Entscheidung im Tiebreak gefunden werden.Die erste Tiebreak-Partie entschied wiederrum Georg Meier für sich und ging so mit einem guten Rückhalt in die zweite Partie.In dieser riskierte Ghaem-Maghami alles opferte sogar einen Turm, aber es reichte nicht zum Ausgleich.Damit feierte Georg Meier einen verdienten und ungefährdeten Tuniersieg.
Georg Meier setzt sich durch!
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