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| Rüdiger Schüttig stets gut behütet |
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Halbstreckler und Dauerläufer
Seit einigen Jahren gibt es für die nicht ganz so konditionsstarken Blitzer auch ein „Halbmarathon-Turnier“. Dieses wurde kurz nach Mitternacht zu einer sicheren Beute eines Altmeisters: der Russe Oleg Chernikov, ehemaliger Senioren-Weltmeister, düpierte die deutlich jüngere Konkurrenz und gewann mit 50,5 Punkten. Er zehrte dabei aber ebenso von seinem Vorsprung wie der Zweite Sebastian Eichner vom Dresdner SC. Die meisten Punkte im A-Finale des Turniers holte auf Rang drei Michael Sielaff aus Weißensee, der einige höher eingeschätzte Spieler hinter sich ließ. Im B-Finale siegte Ulrike Rößler vom DSC knapp vor August Hohn, Gruppe C ging an Reinhard Müller von Lasker Steglitz und Gruppe D deutlich an Romuald Karbe aus Heidenau. Das Turnier hielt auch noch einige Kuriositäten parat. Die jüngsten Teilnehmer im Feld kamen wieder aus Berlin von Borussia Friedrichsfelde. Dabei holte der erst 13-jährige Felix Nötzel bei seinem bereits dritten Marathon-Turnier immerhin 27,5 Zähler und wurde Gesamt-117. Neben dem unverwüstlichen Rüdiger Schüttig, der erneut im Safari-Look und gesteigertem Appetit auf „Flüssigbrot“ mit hohem Hopfen-Anteil auf sich aufmerksam machte und zudem bereits auf 17 Marathon-Blitzturniere verweisen kann, toppte Günther Weidlich diese Marke noch locker. Der Mann vom SV Dresden-Leuben fehlte noch bei keiner der inzwischen 19 Austragungen des Turniers. Hoffentlich kommen solche Hochzeiten wie Anfang der 90er Jahre zurück, als teilweise über 300 Teilnehmer den Marathon in Angriff nahmen. Schließlich ist für die 20. Auflage im nächsten Jahr „etwas Besonderes“ geplant – Vorschläge zu einem geeigneten Modus werden von den Organisatoren gern aufgenommen, wie der Turnierdirekter des Schachfestivals, Dr. Dirk Jordan, auf der Siegerehrung bekundete.
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