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| Josef Kopal als Kämpfer am Brett beim AOK-Cup |
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Josef Kopal kämpft drei Tage durch
Marco Held
Einen so engagierten Auftritt wie den von Josef Kopal hat es beim AOK Sachsen-Cup wohl noch nie gegeben. Die A-Gruppe mit insgesamt acht (!) Siegen bei nur einer Niederlage für sich zu entscheiden ist aller Ehren wert für den Tschechen in Zittauer Diensten. Entscheidend dabei war der Sieg gegen seinen ärgsten Verfolger Cliff Wichmann vom DSC. Gegen die beiden vor ihm platzierten Spieler konnte zwar der Dritte Sven Wobbe gewinnen, punktete aber gegen die weiter hinter platzierten Konkurrenten nicht so zuverlässig. Zufriedenstellende Ergebnisse gab es für die beiden jüngsten Spieler der Top-Gruppe des AOK-Cups: Lukas Böttger verfehlte mit 4 Punkten nur knapp die 50 %, Felix Graf wurde mit 3,5 Zählern Siebenter. Ein totes Rennen erbrachte die sehr ausgeglichene B-Gruppe. Jörg Albert aus Neu-Oelsnitz verlor zwar kurios in Gewinnstellung wegen eines klingelnden Handys seine Schlussrunden-Partie, gewann aber mit 5,5 Punkten dennoch nach Wertung vor Hubert Ziersch und Holger Niese. Sichere Siege in Gruppe C und D des AOK-Cups gab es für Schachfreunde aus Sachsen-Anhalt, Sven Hering (Halle) und Hans-Joachim Philipp (Köthen). Zwei Dresdner Doppelsiege ergaben dagegen die Gruppen E und F. In E siegte Osman Osmanodja vor Dietmar Jahn, Gruppe F ging an die Striesener Volodymyr Bereza und Leonid Cogan. Ein junger Schachfreund aus Königsbrück, Christoph Herrich, war der große Gewinner in Gruppe G. Punktgleich mit dem Ersten belegte dabei die neunjährige Filiz Osmanodja den zweiten Rang. Das tolle Ergebnis von Familie Osmanodja machte der junge Bilgin perfekt, der nach Wertung Rang drei in Gruppe D gewann. Damit wurde der AOK Sachsen-Cup mit Rekord-Teilnehmerzahl zu einem großen Erfolg, der sicher noch mehr Schachfreunde im nächsten Jahr anzulocken vermag.
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