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1st World Chess Games of Disabled Dresden 2011
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Viktor Bologan wiederholt Vorjahreserfolg


Der Gewinner des 10. Dresdners Porzellan-Cup: Viktor Bologan
Der Weltklasse-Mann musste jeweils im Blitzschach gegen Daniel Fridman, Tomasz Markowski und dann im Halbfinale Viorel Iordachescu um das Weiterkommen bangen. Der Landsmann von Bologan hatte im Viertelfinale überraschend Top-Favorit Alexej Shirov ausgeschaltet.
Im Finale war der Moldawier aber gegen den deutschen Nationalspieler Alexander Graf der bessere Mann. Nach einem Sieg in der ersten Partie auf edlem Porzellan hielt er allen Bemühungen des Porzers um den vollen Zähler mit den schwarzen Steinen stand und sicherte sich die 1.500 € Siegprämie samt Pokal aus dem feinen „weißen Gold“.
Der Sieg beim Pokal der Landeshaupstadt der im K.O.-Modus Ausgeschiedenen ging verdient an Viorel Iordachescu vor Daniel Fridman und dem anderen Halbfinalisten Igor Glek.



Oberbürgermeister Ingolf Roßberg beim ersten Zug zwischen GM Raj Tischbierek und GM Alexei Shirov
Oberbürgermeister Ingolf Roßberg beim X. Dresdner Porzellan-Cup

Der für Spanien spielende Top-Favorit schaffte sicher den Einzug in die Runde der letzten Acht beim Jubiläums-Porzellan-Cup. Dabei ging es für den viermaligen Sieger des Porzellan-Cups noch ohne „Brett in Flammen“ ab, wie sein neues Buch betitelt ist. Vielmehr erwies er sich als Könner der ruhigen Zügen und feierte zwei schöne Endspielsiege gegen Raj Tischbierek und Hannes Stefannsson.
Mit Igor Glek, Tomasz Markowski und Viorel Iordachescu konnten sich neben ihm die ersten Spieler für das Viertelfinale qualifizieren.



Top-Favorit Alexej Shirov zeigt sich bisher souverän
Favoriten geben sich am ersten Tag keine Blöße
Marco Held

Nur einer der Top 16 kam trotz des stark besetzten Feldes mit 20 Großmeistern nicht ins Achtelfinale. Alexander Karpatchev musste sich in Runde drei dem einheimischen Günther Weidlich geschlagen geben, dem jedoch in der nächsten Runde keine weitere Überraschung vergönnt war.
Der erste Anwärter auf den Titel, der viermalige Sieger Alexej Shirov, zeigte eine eher ungewohnte schachliche Seite, die ein Weltklasse-Mann wie er freilich trotzdem besitzt. Die wilden Kombinationen, die ihn zum Mann mit „Brett in Flammen“ gemacht haben, sparte sich der Spanier offenbar für den zweiten Tag auf. Erst schaltete er seinen Großmeisterkollegen Raj Tischbierek in einem nur leicht besseren Endspiel aus, dann überwand er die „Berliner Mauer“ von Hannes Stefansson in bekannter offensiver Manier.
Schwierigkeiten auf dem Weg ins Viertelfinale hatte dagegen Alexander Graf, der Sieger von 2001. Der deutsche Top-Spieler hatte erst Mühe, überhaupt den Punkt mit Pawel Jaracz zu teilen. Alexander Delchev aus Bulgarien, die Nummer drei der Setzliste, musste sich sogar mit den weißen Steinen Tomasz Markowski geschlagen geben.
Als Erster unter den letzten Acht kam dagegen Viorel Iordachescu, der mit dem Leipziger Lothar Vogt den letzten sächsischen Spieler im Feld des Porzellan-Cups ausschalten konnte.
Er muss nun wie alle anderen Ausgeschiedenen auf Punktgewinne und Preise beim „Pokal der Landeshauptstadt Dresden“ hoffen.



News
09.12.2011
Die Termine der Dresdner Turniere 2012 stehen fest.
Termine 2012
Aktueller Turnierstand
Bartosz Socko
Vladimir Epishin
Tomasz Markowski
Robert Kempinski
Igor Glek
Pawel Jaracz
Artur Jussupow
Stelios Halkias
Georg Meier
10  Sergej Kalinitschew
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