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| Top-Favorit Alexej Shirov zeigt sich bisher souverän |
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Favoriten geben sich am ersten Tag keine Blöße
Marco Held
Nur einer der Top 16 kam trotz des stark besetzten Feldes mit 20 Großmeistern nicht ins Achtelfinale. Alexander Karpatchev musste sich in Runde drei dem einheimischen Günther Weidlich geschlagen geben, dem jedoch in der nächsten Runde keine weitere Überraschung vergönnt war. Der erste Anwärter auf den Titel, der viermalige Sieger Alexej Shirov, zeigte eine eher ungewohnte schachliche Seite, die ein Weltklasse-Mann wie er freilich trotzdem besitzt. Die wilden Kombinationen, die ihn zum Mann mit „Brett in Flammen“ gemacht haben, sparte sich der Spanier offenbar für den zweiten Tag auf. Erst schaltete er seinen Großmeisterkollegen Raj Tischbierek in einem nur leicht besseren Endspiel aus, dann überwand er die „Berliner Mauer“ von Hannes Stefansson in bekannter offensiver Manier. Schwierigkeiten auf dem Weg ins Viertelfinale hatte dagegen Alexander Graf, der Sieger von 2001. Der deutsche Top-Spieler hatte erst Mühe, überhaupt den Punkt mit Pawel Jaracz zu teilen. Alexander Delchev aus Bulgarien, die Nummer drei der Setzliste, musste sich sogar mit den weißen Steinen Tomasz Markowski geschlagen geben. Als Erster unter den letzten Acht kam dagegen Viorel Iordachescu, der mit dem Leipziger Lothar Vogt den letzten sächsischen Spieler im Feld des Porzellan-Cups ausschalten konnte. Er muss nun wie alle anderen Ausgeschiedenen auf Punktgewinne und Preise beim „Pokal der Landeshauptstadt Dresden“ hoffen.
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